Mit Jazz über New York nach Frauenfeld

FRAUENFELD. Der Konstanzer Jazzpianist Max Petersen ist übermorgen Donnerstag mit seinem Trio in der Frauenfelder Eisenbeiz zu hören. Konzertbeginn ist um 20.15 Uhr.

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FRAUENFELD. Der Konstanzer Jazzpianist Max Petersen ist übermorgen Donnerstag mit seinem Trio in der Frauenfelder Eisenbeiz zu hören. Konzertbeginn ist um 20.15 Uhr. Als Petersen 2013 in New York ankam, war ihm noch nicht klar, wie sehr der Jazz mit der Geschichte der Vereinigten Staaten zusammenhängt. Der Jazz ist doch schon etwas anderes dort. Was bedeutet es, wenn etwas «swingt»? Ohne New York und die Menschen, die er dort kennenlernen durfte, würde er sich nie mit dieser Musik und dieser Kultur derart identifizieren, wie er das heute tut.

Doch Max Petersen ist zuerst einmal europäischer Musiker und Teil einer jungen Generation von Jazzmusikern in Europa, die häufig auf der Suche nach ihrer eigenen Musik und Identität sind. Zusammen mit Jimmy Macbride und Lukas Traxel bildet er das Max Petersen Trio. Macbride, verkörpert das Amerikanische im Jazz und ist einer der innovativsten Drummer der jungen New Yorker Jazzszene. Traxel ist nicht nur einer der technisch am weitesten entwickelten Bassisten der Schweiz, sondern auch einer der aufmerksamsten. Er passt sich der Situation an und versteht es immer, da zu sein, um neue musikalische Wege zu begehen. (red.)