Mit Herz und Kopf zum Erfolg

ERMATINGEN. Die Preise «Die Thurgauer Jugend denkt die Zukunft» sind von Think Tank Thurgau auf dem Wolfsberg zum siebtenmal vergeben worden. Der erste Preis ging an Diana Jermann und Sara Uhlig für die Arbeit «Mit Herz und Kopf zum Erfolg».

Margrith Pfister-Kübler
Drucken
Teilen
Ausgezeichneter Erfolg: Sara Uhlig und Diana Jermann; sehr guter Erfolg: Fabienne Tschanz; guter Erfolg: Silas Odermann; mit Erfolg: Melanie Saxer und Olivia Biber; Erziehungsdirektorin Monika Knill und TTT-Präsident Toni Schönenberger (v. l.). (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Ausgezeichneter Erfolg: Sara Uhlig und Diana Jermann; sehr guter Erfolg: Fabienne Tschanz; guter Erfolg: Silas Odermann; mit Erfolg: Melanie Saxer und Olivia Biber; Erziehungsdirektorin Monika Knill und TTT-Präsident Toni Schönenberger (v. l.). (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Think Tank Thurgau (TTT) fördert mit einem Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken talentierte Jugendliche. Thurgauer Mittelschüler und Berufsschüler haben bei TTT die Chance, einmal pro Jahr durch ihre Maturaarbeit ihr Können vor der Jury und einem Publikum unter Beweis zu stellen.

Die Preisträgerinnen und der Preisträger konnten sich im Wolfsberg erstmals einem grösseren Publikum vorstellen. Toni Schönenberger, Präsident der Stiftung Think Tank Thurgau und Wolfsberg-Direktor, dankte den Lehrkräften und der Jury für deren Einsatz und zeigte den Jugendlichen am Beispiel «Stars – Symposium for Leaders of the next Generation», Nachwuchsführungskräfte weltweit, gleich auf, wohin sie mit dem eingeschlagenen Kurs steuern können. TTT sieht sich als Forum des Dialogs und der Denkanstösse.

Worauf es im Leben ankommt

Die drei besten Arbeiten wurden dem hochkarätig besetzten Publikum präsentiert. Diana Jermann, Altnau, und Sara Uhlig, Güttingen, von der Kantonsschule Kreuzlingen und Betreuungslehrkraft Gabriela Nobs-Moser, zeigten anhand ihrer Gemeinschaftsarbeit «Mit Herz und Kopf zum Erfolg» auf, worauf es im Leben ankommt; damit rückten sie zuoberst aufs Podest mit ausgezeichnetem Erfolg. Auf Platz 2 mit sehr gutem Erfolg folgte Fabienne Tschanz, Frauenfeld, Kantonsschule Frauenfeld (Lehrer Christian Meier), sie begeisterte mit «Chillax, das ideale Schülercafé in Frauenfeld, von der Idee bis zum Businessplan». Auf Rang 3 erbrachte mit gutem Erfolg Silas Odermatt, Frauenfeld, Kantonsschule Frauenfeld (Lehrer Simon Schärer) den Beweis, dass das «Potenzial von Solarstrom in Frauenfeld» vorhanden ist. Rangiert wurden mit gutem Erfolg ausserdem Olivia Biber (Vermarktung der Öpfel-Trophy oder wie ein Werbekonzept erstellt wird) und Melanie Saxer (Selbstversuche mit der Biotta Wellness Woche – wie wirkt sich Fasten auf die Psyche aus?), beide Kantonsschule Frauenfeld.

Die Präsentationen wurden mit grossem Applaus und einer herzlichen Gratulation durch Regierungsrätin Monika Knill quittiert: «Alle Themen haben mich sehr beeindruckt.» Sie freute sich über die leistungswillige Jugend, welche die Zukunft nicht einfach dem Zufall überlässt, denn Lebens- und Berufserfahrung könne man nicht vom Internet herunterladen. Sie ermunterte die Jugendlichen, sich einzubringen und dies im Thurgau: «Der Thurgau hat noch viel freie Speicher-Kapazität.» Christoph Tobler, Mitglied des Stiftungsrates TTT, Beauftragter für den Jugendwettbewerb, betonte: «Es wurden nur überdurchschnittliche Arbeiten eingereicht.»

Persönliche Präsentation

Fünf bis zehn Teilnehmende werden zur persönlichen Präsentation ihrer Arbeit eingeladen. Die Arbeiten werden nach den Kriterien Zukunftsorientierung, Kreativität, eigene Gedanken, kritische Auseinandersetzung, Innovation beurteilt,und das Thema hat sich mit irgendeinem Aspekt mit dem Lebensraum Thurgau zu befassen. Schlüsselpersonen sind die betreuenden Lehrkräfte.

Aktuelle Nachrichten