Mit Getränkelimite gegen Exzesse am Open Air

FRAUENFELD. Auf der Grossen Allmend gilt am Open Air Frauenfeld erstmals eine Getränkelimite. Besucher dürfen maximal drei Liter eigene Getränke auf den Campingplatz mitbringen. Als letztes grosses Open Air in der Schweiz greifen die Frauenfelder Veranstalter zu dieser Massnahme. Am OpenAir St.

Mathias Frei
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FRAUENFELD. Auf der Grossen Allmend gilt am Open Air Frauenfeld erstmals eine Getränkelimite. Besucher dürfen maximal drei Liter eigene Getränke auf den Campingplatz mitbringen. Als letztes grosses Open Air in der Schweiz greifen die Frauenfelder Veranstalter zu dieser Massnahme. Am OpenAir St. Gallen oder am Gurtenfestival in Bern sind derartige Beschränkungen schon länger gang und gäbe.

Auf der Grossen Allmend ist Glas seit jeher tabu. Aludosen bleiben weiterhin erlaubt. Schon länger dürfen keine Getränke mehr auf das eigentliche Konzertgelände mitgebracht werden. Dafür transportierten Besucher palettenweise Billigdosenbier auf das Campinggelände. Aber am Schluss war der Durst dann doch nicht so gross. Sehr viel blieb laut Open-Air-Mediensprecher Joachim Bodmer einfach liegen. «Wir haben im vergangenen Jahr Fotos von solchen Exzessen gemacht. Und Exzesse gehen bei uns nicht.»

Nicht zuletzt habe die Getränkelimite aber auch wirtschaftliche Gründe, sagt Bodmer. Wer nun Durst hat, muss sich an einem Stand oder in der festivaleigenen Migros mit Tranksame eindecken. «Wir werden dieses Jahr finanziell rauskommen, aber ohne grossen Gewinn. Gleichwohl setzen wir einen Teil der höheren Marge ein, um den Dreck der Besucher wegzuräumen.»

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