Mister-Gay-Wahl: Thurgauer flog in erster Runde raus

Frauenfeld. Beim Frauenfelder Roger Lienheer hat es am Wochenende an der Schönheitswahl der Homosexuellen nicht für den Mister-Gay-Titel gereicht. Sechs von zehn Kandidaten fielen am Final in Luzern in der ersten Runde raus – darunter Lienheer. «Macht nichts», sagt der 35-Jährige.

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Frauenfeld. Beim Frauenfelder Roger Lienheer hat es am Wochenende an der Schönheitswahl der Homosexuellen nicht für den Mister-Gay-Titel gereicht. Sechs von zehn Kandidaten fielen am Final in Luzern in der ersten Runde raus – darunter Lienheer. «Macht nichts», sagt der 35-Jährige. Es habe ihm Spass bereitet, an der Modeschau zu laufen und prominente Leute kennenzulernen.

Roger Lienheer gönnt dem neuen Mister Gay den Sieg. Der Gewinner ist ein Yogalehrer in den Vierzigern. «Stefan Bitterlin ist über 40, das macht älteren schwulen Männern Mut», sagt Lienheer. Denn auch dem Frauenfelder geht es nicht bloss um oberflächliche Attraktivität. Er will sich weiterhin für mehr Toleranz einsetzen. «Ich werde eine Petition starten, damit homosexuelle Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, den gleichen Namen tragen können.»

In seinem Betrieb wolle er zudem eine Gruppe gründen, in der sich Homosexuelle gegenseitig unterstützen können. «Es gibt immer noch viele Schwule, die sich nicht trauen, sich in ihrem Arbeitsumfeld zu outen.» (mem)