Meldepflicht gefordert

Heinrich van der Wingen hofft auf eine bessere Arbeitsintegration von Flüchtlingen. Dabei setzt er nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf den Bundesrat. Dieser solle seine Ankündigungen wahrmachen und für den Abbau von administrativen Hürden sorgen.

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Heinrich van der Wingen hofft auf eine bessere Arbeitsintegration von Flüchtlingen. Dabei setzt er nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf den Bundesrat. Dieser solle seine Ankündigungen wahrmachen und für den Abbau von administrativen Hürden sorgen. Etwa, in dem die Bewilligungspflicht für Anstellungen durch eine Meldepflicht ersetzt werde. «Wir haben in Appenzell Ausserrhoden nur eine beschränkte Zahl von Stellen für Flüchtlingen. Erhalten diese nun aber im Nachbarkanton ein Praktikum und beantragen dort eine Arbeitsbewilligung, wird diese teilweise verzögert oder an utopische Auflagen geknüpft.» Eine der Auflagen sei oftmals, dass der Arbeitgeber den Flüchtling anschliessend übernehmen müsste. «Das wird gemacht, weil jeder Kanton mögliche Stellen zuerst mit eigenen Flüchtlingen besetzten will.» Mit einer Meldepflicht falle diese hinderliche Bürokratie «endlich weg». (cg)