MEISTERSCHAFT: Backstein um Backstein zum Ziel

An der Regionalausscheidung der Maurer belegte Joshua Obrist den dritten Platz von den insgesamt acht Kandidaten.

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Der Kreuzlinger Jungmaurer Joshua Obrist qualifizierte sich für den Halbfinal an der Swissbau 2018 in Basel. (Bild: Werner Lenzin)

Der Kreuzlinger Jungmaurer Joshua Obrist qualifizierte sich für den Halbfinal an der Swissbau 2018 in Basel. (Bild: Werner Lenzin)

Insgesamt 423 Sichtbacksteine verschiedener Farben vermauerten die acht Kandidaten innerhalb von 21,25 Stunden, bis ihre beiden anspruchsvollen Objekte, eines mit dem Emblem der Arbeitssicherheit und das andere mit fünf Schweizer Kreuzen, fertig dastanden. Die Regionalausscheidung war integrierter Bestandteil der Berufsmesse Thurgau. «Diese vorgeschriebene Arbeitszeit beinhaltet das Aufzeichnen, Schneiden und Mauern und durchschnittlich kann mit 3,2 Minuten pro vermauerten Stein gerechnet werden», erklärt René Engetschwiler, Experte für die Region Ostschweiz. Qualifiziert für die Regionalausscheidung haben sich die acht jungen Maurer anlässlich der Hallen- und Kantonsmeisterschaften.

Nur drei kommen weiter

«Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, unter Zeitdruck ein millimetergenaues Objekt, das am Schluss perfekt sein muss, aufzubauen», betont der erfahrene Experte, der die Pläne für die Objekte entwarf und diese am Schluss zusammen mit den beiden Baufachleuten Koni Haltiner und Thomas Arpasi bewertete. Insgesamt konnten 100 Punkte erreicht werden, 80 Punkte für Genauigkeit und 20 Punkte für das Aussehen. Aus dem Thurgau schaffte es Joshua Obrist von der Stutz AG Frauenfeld auf den 3. Rang. Marco Germann von der Reinöhl die Baukraft AG aus Winden erreichte den 7. Rang. «Ihr seid ein Stück des Puzzles der jungen Berufsleute, die im Jahr 2019 in Azan an den Berufsweltmeisterschaften teilnehmen werden», sagte Mathias Tschanen, Präsident des Thurgauer Baumeister-Verbandes an der Rangverkündigung. Er forderte die jungen Maurer auf: «Arbeitet sauber und genau, dann kommt es gut.» Die beteiligten Instruktoren und Experten lobte er für die Betreuung und Begleitung.

Die drei Besten werden im Januar 2018 am Halbfinal anlässlich der Swissbau in Basel dabei sein. Von den dort zehn teilnehmenden Kandidaten selektionieren sich fünf für die Schweizer Meisterschaft, die an den Swiss Skills 2018 dabei sein werden. Hier ermittelt man den Schweizer Meister, der die Schweiz an den World Skills 2019 im russischen Kazan vertreten wird. (red)