«Mein Coach Johannes wäre ein guter Vater»

Der Moment kam für den Thurgauer Samuel Möckli unerwartet: Der erste Juror drückte den roten Knopf, drehte den Stuhl und blickte dem 14-Jährigen aus dem thurgauischen Berg direkt in die Augen. Diese Stimme! Für Samuel Möckli hat sich die Teilnahme bei der SAT.

Nina Ladina Kurz
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Samuel Möckli beim Auftritt. (Bild: SAT.1/Richard Hübner)

Samuel Möckli beim Auftritt. (Bild: SAT.1/Richard Hübner)

Der Moment kam für den Thurgauer Samuel Möckli unerwartet: Der erste Juror drückte den roten Knopf, drehte den Stuhl und blickte dem 14-Jährigen aus dem thurgauischen Berg direkt in die Augen. Diese Stimme! Für Samuel Möckli hat sich die Teilnahme bei der SAT.1-Talentshow «The Voice Kids» gelohnt: Gestern abend sahen die Zuschauer, wie er eine Runde weiter kam.

«Wenn sich ein Juror umdreht, ist das ein krasser Moment», sagt Samuel Möckli, «ich verlor für eine Sekunde den Bezug zur Realität. Die Konzentration war weg.» Aber der Schüler sang weiter seine Interpretation des James Blunt Songs «Bonfire Heart». Gleich alle drei Coaches drehten sich um: Revolverheld-Frontmann Johannes Strate, «Eurovision Song Contest»-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und Henning Wehland, Mitglied der Band «Söhne Mannheims».

Samuel Möckli entschied sich für Johannes Strate. «Mir gefällt seine Musik – und irgendwie habe ich das Gefühl, er wäre ein guter Vater», sagt er. Zu Lena Meyer-Landrut wollte er nicht. «Sie ist sympathisch, aber mir wäre sie vom Typ her zu nervös.»

In den kommenden Battles-Shows will er die Coaches mit rockigen Nummern überzeugen. James Blunt habe er gewählt, weil der Song gut zu seiner Stimme passe, aber sein Herz schlägt für rockigere Lieder. Und gegen das Lampenfieber hat er bereits ein Mittel gefunden. «Zehn Minuten vor dem Auftritt summte ich <Get Lucky> von Pharrell Williams, das half.»

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