Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mehrfach geprüft hält besser

Im Juni 2012 stimmte das Thurgauer Stimmvolk dem neuen Planungs- und Baugesetz (PBG) zu, das auf den 1. Januar 2013 eingeführt wurde. Es verpflichtet die Gemeinden, ihre Baureglemente an den neuen rechtlichen Rahmen anzupassen. Zur selben Zeit trat die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der

Baubegriffe in Kraft. Vom Herbst 2012 bis Mai 2013 konnten sich die 13 am Projekt beteiligten Gemeinden erstmals zu einem Vorschlag für ein harmonisiertes Regio-Baureglement äussern. Der Vorschlag wurde vom Kanton mehrmals einer Vorprüfung unterzogen, was sich bis ins Jahr 2014 hinzog. Im Sommer 2015 ging das bereinigte Reglement an die Gemeinden. Es sollte als Baukasten dienen, woraus die Gemeinden sich ein auf ihre Verhältnisse angepasstes kommunales Baureglement zusammenstellen können. Erste Gemeinden wie Frauenfeld oder Gachnang taten dies in der Folge und reichten ihre Papiere Anfang 2016 beim Kanton zur Genehmigung ein, vorerst erfolglos.

Das Departement für Bau und Umwelt (DBU) und das Amt für Raumplanung brachten Vorbehalte an. In der Folge wurden mehrere regionale Baureglemente vom Status «Genehmigung» in den Status «Vorprüfung» zurückgestuft, auch das Frauenfelder Reglement. Kanton und Gemeinden rangen um Wortwahl und Rechtsverständnis, was im Gemeinderat an der Fragestunde im September letztmals für Diskussionen sorgte. Allerdings legte das DBU Anfang 2017 ein amtlich abgesegnetes Muster vor, auf dem die Gemeinden aufbauen konnten. Mittlerweile sind viele Reglemente bewilligt und in Kraft. (hil)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.