«Mehr Sitzbänke statt Parkplätze»

Die 56jährige Tanzpädagogin Daniela Schmid aus Frauenfeld ist fast immer mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs. Sie wünscht sich eine autofreie Altstadt.

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Daniela Schmid Tanzpädagogin und Kulturvermittlerin (Bild: Luisa Aeberhard)

Daniela Schmid Tanzpädagogin und Kulturvermittlerin (Bild: Luisa Aeberhard)

Die 56jährige Tanzpädagogin Daniela Schmid aus Frauenfeld ist fast immer mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs. Sie wünscht sich eine autofreie Altstadt.

Was fehlt Ihnen in Frauenfeld? Ich vermisse in der Altstadt spezielle Geschäfte mit mutigen und frischen Ideen. Wenn es nach mir ginge, braucht es statt der vielen Reisebüros und Hörgeräte-Shops ein Begegnungszentrum. Dort gäbe es einen kleinen Einkaufsladen, einen Lese- und Musiksaal und ein Café. Die Kirsche auf der Torte wäre, wenn das Zentrum noch einen Ballsaal hätte. Wenn Sie einen Wunsch hätten, was würden Sie sofort ändern in Frauenfeld?

Die Altstadt würde ich autofrei machen. Ich bin der Meinung, dass die paar Meter durch die Altstadt nicht mit dem Auto, sondern zu Fuss erreicht werden sollen. Zusätzlich finde ich, dass Frauenfeld mehr Sitzbänke statt Parkplätze braucht. Im Vergleich mit anderen Städten, wie beispielsweise Winterthur, bietet Frauenfeld sehr viele Parkplätze an.

Was machen Sie in Frauenfeld, um sich zu erholen?

Ich spaziere im Mühletöbeli oder durch Frauenfelder Wohnquartiere. Unter der Woche gehe ich bis zu zwei Mal ins Cinema Luna und am Samstag besuche ich den Markt auf der Promenade. Eine Stunde benötige ich für die Einkäufe und drei Stunden nehme ich mir Zeit zum Quatschen. Gäbe es in Frauenfeld keinen Markt mehr, dann wäre ich so gut wie tot. (lua)

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