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Mehr Närrinnen!

Murgspritzer
Mathias Frei

Kurt Sieber und Wolfgang «Wolfgang I.» Sahli waren die Letzten. Die letzten Männer an den Schalthebeln der Macht. Auf den letzten höchsten Frauenfelder folgten Eveline Buff, Ursula Duewell sowie Susanna Dreyer. Und im Frühling wird Barbara Dätwyler den Bock erklimmen. Nicht anders bei den närrischen Oberhäuptern. Vor zwei Jahren übernahm Petra «Pretty Petra» Gimmi. Auf sie folgte Maya «Maya La Belle» Schöni. Morgen Abend wird ihre Nachfolgerin gekrönt respektive bemützt. Natürlich eine Nachfolgerin, natürlich ein Frau. Denn die Frauen sind an der Macht. Weil: Frauenfeld. Der Name verpflichtet. Wer was anderes sagt, muss aufpassen. Sonst gibt’s Füdli-Tätsch.

Und die Zahlen sprechen sowieso dafür. Bisher gab es 62 Gemeinderatspräsidenten und zehn -präsidentinnen. Von 41 närrischen Oberhäuptern waren elf weiblich. Das heisst: Damit es auch funktioniert mit der Gleichberechtigung braucht es jetzt 52 höchste Frauenfelderinnen hintereinander. Und 30 Obernärrinnen «en suite». Eine Stadtpräsidentin gab es übrigens bisher noch keine. Falls Stapi Stokholm also nicht grad umziehen will, in ein leeres Pfarrhaus, sei ihm zu empfehlen, morgen Abend sein Büro abzuschliessen, bevor er die Stadt der neuen Obernärrin übergibt. Sonst ist dann vielleicht das Schloss ausgewechselt, wenn er am Aschermittwoch wieder ins Rathaus kommt. Ho Narro!

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

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