Mehr Nach- als Vorteile bei einem Meter weniger

Bei der Erarbeitung des Stadtbus-Konzepts 2014, zu welchem das Stimmvolk diesen Februar mit grosser Mehrheit Ja gesagt hat, hat die Stadt über die Anschaffung von sogenannten Midi-Bussen nachgedacht. Dieser Bustyp ist einen Meter kürzer als die Frauenfelder Standardbusse.

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Bei der Erarbeitung des Stadtbus-Konzepts 2014, zu welchem das Stimmvolk diesen Februar mit grosser Mehrheit Ja gesagt hat, hat die Stadt über die Anschaffung von sogenannten Midi-Bussen nachgedacht. Dieser Bustyp ist einen Meter kürzer als die Frauenfelder Standardbusse. Schliesslich habe man sich dagegen entschieden, sagt Stadtammann Carlo Parolari. Denn die Vorteile würden die Nachteile nicht wettmachen. Ein Midi-Bus sei wohl wendiger und kleiner, was auf weniger stark frequentierten Abschnitten und abends gewiss Sinn machte. Die Diesel-Einsparung sei bei einem Verbrauch von 42 Litern auf 100 Kilometer überschaubar, weil nur zwei Liter tiefer als beim normalen Bus. Ähnlich gering ist der Preisvorteil beim Midi-Bus von knapp 20 000 Franken. Im Gegensatz falle dafür aber der für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren überaus wichtige Freiraum in der Bus-Mitte weg. (ma)

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