Mehr Gewalt, weniger Diebstähle

11 347 Straftaten wurden 2009 im Thurgau verübt, zwölf mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Straftaten sei somit stabil, sagte Kripo-Chef René Ambord gestern bei der Medienkonferenz der Kapo Thurgau.

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11 347 Straftaten wurden 2009 im Thurgau verübt, zwölf mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Straftaten sei somit stabil, sagte Kripo-Chef René Ambord gestern bei der Medienkonferenz der Kapo Thurgau. Während dabei die Zahl Gewaltstraftaten (1113, Plus 16 Prozent) und die Straftaten gegen die sexuelle Integrität (187, plus 15 Prozent) zunahmen, gingen die Delikte gegen Vermögen (8482, minus 3 Prozent) zurück.

Die Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz blieben stabil bei 1911 Delikten, wobei mehr als die Hälfte den Konsum betreffen.

Bei den Gewalttaten ging die schwere Gewalt zurück. Die Tötungsdelikte waren mit zwei vollendeten und zwei versuchten rückläufig. Die grössten Kategorien bei den Vermögensdelikten sind weiterhin Diebstahl (5283 mit Fahrzeugdiebstählen) und die Sachbeschädigung. Davon gab es 3014, wobei sie in 1226 Fällen im Zusammenhang mit Diebstählen entstanden.

57 Prozent der Straftaten wurden von Schweizern begangen, 25 Prozent von Ausländern mit Wohnsitz in der Schweiz. In neun Prozent der Straftaten waren Asylbewerber, in ebenso vielen Ausländer ohne Schweizer Wohnsitz die Täter. (ken)

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