Mehr Geld für Thurgauer Kultur

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau zahlt in Zukunft drei Millionen Franken mehr für die Kulturförderung. Wie die 26,2 Mio. Franken pro Jahr verteilt werden, regelt das Kulturkonzept. Dieses wurde vom Regierungsrat genehmigt.

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Ziel des Konzepts sei, Transparenz zu schaffen in kuturpolitischen Belangen und klare Spielregeln für alle zu garantieren, wenn es um Beitragsleistungen gehe, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Ein solches Konzept wurde 2004 erstmals für drei Jahre erstellt. Es wird alle drei Jahre revidiert. Die nun vorgelegte Version gilt für die Jahre 2013 bis 2015.

Mehr regionale Kultur
Das überarbeitete Konzept setzt drei Schwerpunkte: Die regionale Kulturförderung soll weiter ausgebaut werden. Wenn sich Gemeinden einer grösseren Region zu einem Zweckverband zusammenschliessen, verdoppelt der Kanton die Mittel, welche die Gemeinden einbringen. Dieses Modell habe sich bereits in mehreren Regionen bewährt.

Wie es im Communiqué weiter heisst, soll auch die Kulturvermittlung an den Schulen verstärkt werden. Denkbar sei etwa die Schaffung von Netzwerken für interessierte Lehrerinnen und Lehrer. Mehr unterstützt werden soll zudem der moderne Tanz, wie das Amt für Kultur schreibt.

Angebot gut genutzt
Der Thurgau biete ein breites Kulturangebot. Dieses werde gut genutzt, wie die Zahlen belegten: 100'000 Personen besuchten eines der kantonalen Museen oder die Kantonsbibliothek, Zehntausende kauften Thater- oder Konzerttickets. Ungezählte Menschen besuchten Ausstellungen, Lesungen, Kinos oder Openair-Veranstaltungen im Kanton. (sda)