Mehr Autos bewältigen

Beim sogenannten motorisierten Individualverkehr geht es letztlich darum, das stetig wachsende Verkehrsaufkommen auf den bestehenden Strassen besser zu bewältigen. Die Rede ist davon, den Verkehr zu «verstetigen und zu verflüssigen.»

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Tägliches Warten auf der St. Gallerstrasse. (Archivbild: Nana do Carmo)

Tägliches Warten auf der St. Gallerstrasse. (Archivbild: Nana do Carmo)

Beim sogenannten motorisierten Individualverkehr geht es letztlich darum, das stetig wachsende Verkehrsaufkommen auf den bestehenden Strassen besser zu bewältigen. Die Rede ist davon, den Verkehr zu «verstetigen und zu verflüssigen.»

Bauen und lenken

Das Konzept zählt eine Reihe einerseits baulicher, andererseits konzeptioneller Massnahmen auf, etwa die Sanierung der Bahnhofstrasse West (Altweg bis Laubgasse) bis 2016 oder auch die Sanierung der St. Gallerstrasse bis 2022. In der Innenstadt sollen vorerst die Resultate des Versuchs mit der Begegnungszone abgewartet werden. Einen Zwischenbericht dazu will die Stadt Anfang 2016 vorlegen. Bis 2017 soll ein Konzept zur Verkehrsführung in der Innenstadt vorliegen. Alle Massnahmen bedingen die Zusammenarbeit mit dem Kanton, da häufig Kantonsstrassen betroffen sind oder der Kanton Bewilligungsinstanz ist.

Gezielte Erschliessung

Ganz ohne neue Strassen kommt das Mobilitätskonzept 2030 nicht aus. Neue Strassen sollen im Einklang mit den Entwicklungsgebieten gebaut werden, etwa im Langdorf. Einen Beitrag zur Entlastung der Zürcherstrasse Ost soll weiterhin ein Halbanschluss zur A7 in Felben leisten (nach 2026). (hil)