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Mehr Ausweise als im Vorjahr entzogen

Strassenverkehr Im vergangenen Jahr mussten im Kanton Thurgau mehr Personen ihren Führerausweis abgeben als ein Jahr zuvor. Dies zeigt die neuste Statistik aus dem Administrativmassnahmenregister des Bundesamtes für Strassen (Astra). Die Zahl der Ausweisentzüge stieg im Thurgau von 2486 auf 2612 an, was einem Plus von fünf Prozent entspricht. Schweizweit war die Zahl der Ausweisentzüge leicht rückläufig, wie das Astra in einer Medienmitteilung schreibt. Auch Lernfahrausweise mussten im Jahr 2017 durch die Behörden eingezogen werden: 178 an der Zahl im Thurgau, im Vorjahr waren es mit 190 etwas mehr.

In den meisten Fällen wurde der Fahrausweis den Verkehrsteilnehmern wegen überhöhter Geschwindigkeit abgenommen. Die Anzahl dieser Entzüge betrug im Thurgau total 1162; im Vorjahr waren es 976 Fälle. Auf Platz zwei folgt wie im Vorjahr der Ausweisentzug aufgrund von Fahren unter Alkoholeinfluss. Diese Zahl ist leicht rückläufig – von 433 im 2016 auf 400 Fälle im 2017. Dies deckt sich mit der Entwicklung im ganzen Land, wo sogar ein Rückgang um zehn Prozent festgestellt werden konnte. Wie das Astra in seiner Mitteilung schreibt, sei die Zahl der Entzüge aufgrund von Angetrunkenheit seit dem Jahr 2010 kontinuierlich sinkend. Eine gegenläufige Tendenz zeigt sich beim Fahren unter Drogeneinfluss: Seit 2009 steigen laut Astra die Anzahl Fälle stetig an. Im vergangen Jahr wurde schweizweit ein Plus von acht Prozent registriert. Im Thurgau fällt der Anstieg in dieser Kategorie weniger stark aus. Registriert wurden 185 Fälle, was eine Zunahme von 2,7 Prozent bedeutet.

Zugenommen hat insgesamt die Zahl der Administrativ-Massnahmen im Kanton Thurgau. Dazu zählen neben Ausweisentzügen auch Verwarnungen und Fahrverbote. Sie stiegen um vier Prozent von 5822 auf 6059 Fälle im vergangenen Jahr. (seb.)

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