«Mehr als nur eine schwarze Null»

Das Organisationskomitee der Aadorfer Mäss traf sich für eine Manöverkritik zu einer letzten Sitzung. Der Überschuss von 2000 Franken fliesst auf ein Konto für zukünftige Messen.

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Das OK der Aadorfer Mäss 2012 ist zufrieden mit dem Ergebnis. (Bild: pd)

Das OK der Aadorfer Mäss 2012 ist zufrieden mit dem Ergebnis. (Bild: pd)

AADORF. Traumhaftes Spätsommerwetter, rundum zufriedene Aussteller, ein attraktives Rahmenprogramm, eine tolle Stimmung und ein überaus erfreulicher Publikumsaufmarsch – das waren die wichtigsten Eckdaten der Aadorfer Mäss, die vom 7. bis 9. September stattgefunden hat.

Paul Lüthi, langjähriger Gewerbevereinspräsident, gratulierte den zwei Frauen und sieben weiteren Männern des OKs zur überaus gelungenen Grossveranstaltung: «Dank Eurem Einsatz durften wir viele Komplimente für eine noch lange in bester Erinnerung bleibende Messe entgegennehmen.»

Unterstützt vom Gewerbe

Paul Lüthi vergass bei seiner Rückschau nicht, die zahlreichen Sponsoren zu erwähnen. «Ohne die breite Unterstützung durch diverse Firmen, die Politische Gemeinde, die Schulen Aadorf und das EW Aadorf wäre es niemals möglich gewesen, eine derart tolle Gewerbeausstellung auf die Beine zu stellen», meinte Lüthi.

Ein ebenso positives Resümee zog auch OK-Präsident Peter Bühler. Er lobte den Einsatz seiner Kolleginnen und Kollegen aus der Organisation, ganz besonders seinen Vize Paul Lüthi. «Was Paul Lüthi geleistet hat, verdient höchste Anerkennung. Überall, wo es <brannte>, ist er eingesprungen, und er hat alles unternommen, damit die Messe zum Erfolg wird.» Das Konzept der Aadorfer Mäss habe sich bewährt und für die nächste Messe 2016 soll möglichst viel beibehalten werden.

Gutes und weniger Gutes

Optimal ist der Auf- und Abbau der Infrastruktur und der Stände verlaufen. Und dank Budgetdisziplin verblieben 2000 Franken, die für künftige Messen genützt werden können. Auf gute Resonanz stiess die Sonderschau «Bildungswege – von der Schule zum Beruf», auch wenn das Zielpublikum – Sekundarschüler der zweiten und dritten Klasse – zu wenig vertreten war. Trotzdem zeigten sich die beteiligten Lehrbetriebe zufrieden. Um dem Aufwand gerecht zu werden, wird die Informationsshow nun in der Schule weiterlaufen.

Natürlich gab es auch kritische Punkte. So bereitete die Rekrutierung der Aussteller anfangs grosse Mühe. «Bis zum verlängerten Anmeldeschluss waren nur knapp 50 Firmen dabei. Zu wenig, für eine ausgeglichene Rechnung.» Zum Schluss konnte das OK mit 78 Ausstellern aber doch einen neuen Rekord verkünden. Verbessert werden sollte bei der nächsten Aadorfer Mäss auch die Akustik im Zelt, und das kulinarische Angebot soll ausgebaut werden. (mes)

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