Medien und Macht in der Reformation

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FrauenfeldMedienrevolution ist ein Begriff aus der Gegenwart, würde man meinen. Der Begriff vielleicht schon, das Phänomen selbst jedoch hat es bereits vor 500 Jahren gegeben. Dank des neu erfundenen Buchdrucks entstehen im 16. Jahrhundert neue Medien, die sich die Reformatoren zunutze machen, um ihr Gedankengut schnell und weit zu verbreiten – gar nicht so anders als heute über Twitter und Co.

An der Führung des Histo­rischen Museums Thurgau im Schloss diesen Sonntag, 21. Mai, um 15 Uhr thematisiert Historikerin Ursina Klauser, wie damals neue Medien die Reformation befeuert und einen gesellschaftlichen Umbruch erst ermöglicht haben. Was lässt sich aus der damaligen Medienrevolution für die heutige Zeit ableiten? Klauser verweist auf dem Rundgang auf Objekte in der aktuellen Ausstellung des Museums. (red)

Der Eintritt ist frei.