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MATZINGEN: Weiterer Umweg für Migros

Der Gemeinderat gibt zwar grünes Licht für die neue Filiale. Dagegen gibt es jedoch weiteren Widerstand.
Die unfertige Migros-Filiale bei der alten Weberei. (Bild: Samuel Koch)

Die unfertige Migros-Filiale bei der alten Weberei. (Bild: Samuel Koch)

Das Warten hat kein Ende. Noch kann die Matzinger Bevölkerung nicht im Dorf selbst in einem Migros-Laden einkaufen. Nach wie vor stehen dem Grossverteiler mehrere Hürden im Weg, bis er die längst geplante Filiale an der Frauenfelderstrasse bei der alten Weberei an der Dorfausfahrt in Richtung Frauenfeld eröffnen kann. Zwar hat der Gemeinderat die Baubewilligung im zweiten Anlauf erteilt, wie Gemeindepräsident Walter Hugentobler auf Anfrage sagt. Ein zweites grünes Licht für den finalen Innenausbau war nötig, weil sich die Migros zum Zeitpunkt der ersten Bewilligung noch in Vertragsverhandlungen mit der Liegenschaftseigentümerin Gyr & Co. AG befand.

Derzeit läuft die Rekursfrist für die zweite Baubewilligung. Die Migros-Filiale in Matzingen soll sich über eine Verkaufsfläche von 500 Quadratmetern erstrecken und ein Sortiment für den täglichen Bedarf anbieten. Die Gebäudehülle vis-à-vis der Coop-Tankstelle steht seit rund einem Jahr.

Bei der Migros gibt man zum laufenden Verfahren, den Gegnern der Ausbaupläne sowie dem Problem nicht viel Auskunft. «Die Themen sind Bestandteil des laufenden Verfahrens und werden im direkten Austausch besprochen», schreibt Mediensprecherin Silke Seichter. Geht die Rekursfrist nach Gusto der Migros ohne weitere Gegenwehr zu Ende, dürfte der Ausbau für rund zwei Millionen Franken noch im laufenden Jahr zu Ende gehen.

Bei der Gemeinde bedauert man den Gegenwind für die Migros. «Es geht den Gegnern um die Zufahrt, die problematisch ist», sagt Gemeindepräsident Walter Hugentobler. Gemäss kantonalem Strassengesetz regle der Regierungsrat, wie Zufahrten oder Zugänge technisch zu gestalten sind. «Sollten wie erwartet während der Rekursfrist noch Einsprachen gegen die Bewilligung eingehen, wird sich das Departement für Bau und Umwelt mit dem Fall beschäftigen müssen», sagt Hugentobler.

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

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