MATZINGEN: Drei für die Feuerwehr

Da und dort könnten die Brandbekämpfer Zulauf gebrauchen. Eine Handvoll liess sich über die Aufgabe informieren.

Andreas Taverner
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Stefan König, Timo Rüegg, Claudia Kappler, Danny Mäder und Monika Bravin interessieren sich für die Feuerwehr. (Bild: Andreas Taverner)

Stefan König, Timo Rüegg, Claudia Kappler, Danny Mäder und Monika Bravin interessieren sich für die Feuerwehr. (Bild: Andreas Taverner)

Der Infoabend der Feuerwehr Matzingen-Stettfurt am Montagabend war nicht gerade heiss begehrt. «Rund 50 Personen haben wir angeschrieben», sagte Feuerwehrkommandant Christian Büchi. Fünf Interessierte, davon zwei Frauen, konnte er schliesslich im Depot begrüssen, einige hatten sich entschuldigt. Den fünfen erläuterte der Kommandant in einem kurzen Überblick die Aufgaben und Fachbereiche der Organisation. Das Einsatzgebiet ist gut 14 Quadratkilometer gross. «Rund 3800 Einwohner verlassen sich auf uns.»

Verkehr und Sanität könnten Verstärkung vertragen

Momentan sind das Verkehrskorps und die Feuerwehrsanität etwas unterbesetzt und wären glücklich, weitere Personen begrüssen und ausbilden zu können. «Mit den jährlichen Zugängen kompensieren wir die Abgänge, so dass wir auf rund 80 aktive Angehörige der Feuerwehr zählen können» bilanziert Büchi. Bei einem Alarm rücken erfahrungsgemäss rund die Hälfte aus. «So haben wir noch genügend Per­sonal, um die Auf­gaben erfüllen zu können». Das seien nebst Bränden und Unfällen auch Hochwasser. Büchi ilustrierte dies eindrucksvoll mit einem Foto. Von den Interessierten sind drei sicher dabei. So Claudia Kappeler und Monika Bravin, die noch im Depot unterschrieben. Danny Mäder, der Dritte, sagt: «Mir war mit 18 klar, dass ich in die Feuerwehr will.» Wie alle Feuerwehrleute aus Matzingen und Stettfurt bekommen auch die drei Rekruten schon bald die neue modische Schutzkleidung.

Andreas Taverner

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch