«Man redet nicht nur, man macht was»

Die katholischen Pfarreien Münchwilen, Sirnach, Eschlikon und die Evangelische Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon spannten für die Aktion Weihnachtspäckli zusammen. Freiwillige packten Geschenke für Bedürftige in Osteuropa.

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Elisabeth Grob Organisatorin Aktion Weihnachtspäckli (Bild: pd)

Elisabeth Grob Organisatorin Aktion Weihnachtspäckli (Bild: pd)

Die katholischen Pfarreien Münchwilen, Sirnach, Eschlikon und die Evangelische Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon spannten für die Aktion Weihnachtspäckli zusammen. Freiwillige packten Geschenke für Bedürftige in Osteuropa. Organisatorin Elisabeth Grob sagt, die Aktion sei mit 300 gesammelten Päckli ein Erfolg. Die Leute wüssten, dass ihre Hilfe ankommt.

Wie viele Geschenke haben Sie gesammelt?

Es waren, wie gedacht, ungefähr 300.

Allein in der katholischen Pfarrei St. Anton in Münchwilen?

Nein. Auch die Mesmer, die in den Kirchen von Sirnach und Eschlikon Tische für die Päckli aufgestellt hatten, brachten diese vorbei. Aus Sirnach kamen so etwa 20, aus Eschlikon 10. Die meisten brachten aber die Pakete direkt zu uns in die Kirche Münchwilen.

Alle in der regulären Frist bis letzten Sonntag?

Die Aktion fand grossen Anklang. Deshalb erstreckten wir die Frist bis vorgestern Mittwoch. 10 Stück kamen so noch dazu. Eine Frau brachte ihres zum Beispiel noch am Dienstag, weil sie am Wochenende krank war und ein Päckli vorbereitet hatte.

Warum fand die Aktion so grossen Anklang?

Kurz: Man redet nicht nur, man macht auch was. Bei anderen Aktionen denken viele, ihre Spenden gingen ins Leere. Bei uns ist alles dokumentiert – die Leute wissen, ihre Hilfe kommt an.

Wo sind die Päckli jetzt?

Mein Mann brachte sie vorgestern mit dem Lieferwagen nach Frauenfeld, wo sie Helfer auf Sattelschlepper – unterteilt nach «Kinder» und «Erwachsene» – packten, um sie nach Osteuropa zu schaffen.

Wie verteilten sich denn die Weihnachtspäckli?

Erstaunlicherweise waren es etwa gleich viele für Kinder wie für Erwachsene. Das ist sonst anders. Warum dem so ist, weiss ich nicht.

Mit 300 Päckli war die Aktion ein Erfolg. Machen Sie nächstes Jahr wieder mit?

Ja. Ich freue mich auch über die Zusammenarbeit der Kirchgemeinden. Diese wollen wir noch vertiefen. (tva)