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MAMMERN: Rückenwind für den Ökodampfer

Dampferfreunde setzen sich dafür ein, dass ein nostalgisches Schiff in moderner Version auf Untersee und Rhein verkehrt. In kurzer Zeit kamen über eine halbe Million Aktienkapital zusammen.
Gudrun Enders
Das erste Dampfschiff um 1851 in Schaffhausen. (Bild: PD)

Das erste Dampfschiff um 1851 in Schaffhausen. (Bild: PD)

MAMMERN. Ab dieser Woche strahlt der Lokalsender Tele Diessenhofen (Tele D) täglich eine Gesprächssendung zum Dampferprojekt für Untersee und Rhein aus. Darin gibt unter anderem Hansjörg Lang, Präsident der Aktiengesellschaft und Gemeindepräsident aus Mammern, Auskunft über die Aktienzeichnung. Die knapp halbstündige Sendung wird drei Wochen lang ausgestrahlt. Darin erklärt auch Ingenieur Roger Waller, warum aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen eine Pellet-Feuerung vorgesehen ist.

Ist der «Hecht» in Mammern schon gebucht für die erste Aktionärsversammlung?

Ich will die angestrebte Million erst sehen. Dann wird die Aktionärsversammlung einberufen, um das Aktienkapital zu erhöhen.

Wie viel Aktienkapital gibt es schon?

Wir sind gut unterwegs und haben schon 544 000 Franken.

Erklärtes Ziel ist eine Million Franken bis Ende Jahr. Ist das noch zu schaffen?

Ich denke schon. Wir sprechen nun Leute an, die grössere Aktionäre werden könnten. Dann geht es schneller.

Wenn nicht?

Dann warten wir einfach. Aber ich hätte Freude, wenn wir es bis Ende Jahr schaffen, um den Schwung, den wir haben, mitzunehmen.

Läuft es gut oder eher harzig?

Jetzt wird es harzig. Ganz am Anfang lief es super. Zunächst hatten wir unsere Vereinsmitglieder angeschrieben und Dampferfreunde in der ganzen Schweiz angesprochen. Da haben viele eine oder mehrere Aktien gezeichnet. Das ist höllisch gut gelaufen. Aber mit den Sommerferien ist das abgeflaut. Jetzt schreiben wir Einzelaktionäre an.

Verein und Aktiengesellschaft haben sich in Sympathie gesonnt. Ist das jetzt der erste Dämpfer?

Nein, die Begeisterung ist nach wie vor da. Jetzt müssen wir einfach neue Quellen erschliessen. Deshalb haben wir uns an die Medien gewandt. Im Tele D läuft seit dieser Woche eine Sendung. Als Nächstes werden wir Stiftungen anschreiben, die den Zweck haben, solche Projekte zu unterstützen. Dann schauen wir weiter. Ich bin nach wie vor optimistisch.

Die neue Aktiengesellschaft ist in Mammern beheimatet, um den Thurgau einzubinden. Ist das gelungen?

Im Thurgau läuft es gut. Das können wir sagen. Es hat sehr viele, die uns unterstützen. Thurgauer sind nie gegen das Projekt gewesen. Allein der Regierungsrat hatte sich auf eine Anfrage zurückhaltend geäussert. Aber das ist gegessen. Der neue Regierungsrat Walter Schönholzer hat zum Ziel, den Tourismus zu fördern. Das geht am besten, indem man das Dampfschiff unterstützt.

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