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MAMMERN: Ausreichend Flüssiges in der Kasse

Die Evangelische Kirchgemeinde reduziert ihren Steuerfuss von 26 auf 24 Prozent – auf Antrag eines Kirchbürgers ein Jahr früher als geplant.

Zügig führte Kirchenpräsident Christian Schaefer durch die Budgetversammlung von Evangelisch-Mammern, die im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst stattfand. Pflegerin Marianne Wattinger erläuterte die Rechnung 2017, die mit einem Vorschlag von 59395 Franken abschliesst. Budgetiert war ein Rückschlag von 12320 Franken. «Weniger Aufwand und höhere Steuereinnahmen haben sich positiv auf den Abschluss ausgewirkt», sagte Wattinger.

20000 Franken aus dem Gewinn werden als Vorfinanzierung für den sanierungsbedürftigen Kirchenvorplatz verbucht, der Rest wird dem Eigenkapital zugeschlagen. Einstimmig wurde die Rechnung 2017 genehmigt.

Das Budget 2018 rechnet beim bisherigen Steuerfuss von 26 Prozent mit einem Rückschlag von 17170 Franken. Nebst der Sanierung des Kirchenvorplatzes werden am Pfarrhaus noch die restlichen Fenster saniert und die Nordseite des Daches vom überwachsenden Moos befreit.

Die Katholiken bezahlen jetzt schon weniger

Kirchbürger Emil Meier verwies auf die beträchtlichen flüssigen Mittel von rund 200000 Franken und machte sich stark für eine Reduktion des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte, auch mit Blick auf den tieferen Steuerfuss der Katholiken. Pflegerin Marianne Wattinger erklärte, dass die Kirchenvorsteherschaft darüber gesprochen habe, aber man wolle noch das Jahr 2018 abwarten. Meier erwiderte, dass durch die Auflösung von Schwarzgeldkonten vermehrt Steuern fliessen. Deshalb sei eine Senkung des Steuerfusses richtig, denn «wer immer schön Steuern zahlt, hat auch einen Bonus verdient.» Kirchenpräsident Christian Schaefer versicherte, dass sich die Reduktion gut vertreten lasse, halt ein Jahr früher. Mit acht Ja, zwei Enthaltungen und zwei Nein wurde die Steuerfussreduktion von 26 Prozent auf neu 24 Prozent bewilligt.

Einstimmig und mit Applaus wurde Dekan Arno Stöckle für die Amtsperiode 2018 bis 2022 erneut in die Synode gewählt. Das laufende Jahr bietet für die Mammerner Kirchbürger wieder allerlei für Jung und Alt. Die Konfirmandenreise vom 11. bis 15. April führt nach Berlin. Auch ein Mädchenlager ist wieder im Programm. Eine Kirchbürgerin regte an, dass auch Bubenlager wünschenswert wären. Ute Stöckle sieht dies fürs 2019 vor. Emil Meier machte als OK-Präsident «25 Jahre politische Gemeinde Mammern» auf den «langen Tisch» am 30. Juni auf der Bahnhofstrasse aufmerksam. (kü)

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