Mal-Zeit oder die Liebe zum Tango

Esther Wenger stammt aus Kreuzlingen, lebt in Stockach und stellt in Stein am Rhein aus, einen Steinwurf von ihrer Thurgauer Heimat entfernt.

Ernst Hunkeler
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Esther Wenger deutet auf eines ihrer Kunstwerke. (Bild: Ernst Hunkeler)

Esther Wenger deutet auf eines ihrer Kunstwerke. (Bild: Ernst Hunkeler)

Die 70jährige Esther Wenger ist in Kreuzlingen aufgewachsen, vor 36 Jahren nach Stockach im Hegau ausgewandert und nun mit einer Ausstellung in der Steiner Falkengalerie zu Gast. Die Thurgauerin kam 1983 zur Malerei, arbeitete sich autodidaktisch erst einmal ins Aquarellieren ein und machte sich danach sukzessive andere Techniken zu eigen. Mit Erfolg, denn 1991 beteiligte sie sich in Weinfelden erstmals an einer Ausstellung, 1992 in Frauenfeld an der zweiten, und bis heute an rund 50 Präsentationen in der Schweiz, in Deutschland und Frankreich.

Es gibt neuere Werke zu sehen

Zur Oktober-Ausstellung in der Steiner Falkengalerie präsentiert Esther Wenger Werke aus ihrer jüngeren Schaffensphase. Ein zentrales Thema der Künstlerin ist der Tango Argentina, dem sie im Jahre 2001 jeden Tag ein zwölf mal zwölf Zentimeter grosses Bildchen widmete – insgesamt 365 an der Zahl. Ein Grossteil hängt nun in Stein.

Vielfältige «Mal-Zeit»

Daneben besticht die vielseitige Künstlerin unterm Motto «Mal-Zeit» durch eine Vielzahl an verschieden formatigen Bildern mit gegenständlichen Motiven, aber auch mit ebenso bunten wie harmonischen Farb- und Formspielereien, rein abstrakten und damit freien Kompositionen bis hin zu Linolschnitten.

Die Ausstellung ist bis 29. Oktober in der Falkengalerie zu sehen: Montag bis Freitag, 14–18 Uhr, Samstag und Sonntag, 11–18 Uhr.