Magische Formen und Farben

FRAUENFELD. Judith Stäheli stellt zurzeit ihre Bilder in Frauenfeld aus. Die Künstlerin setzt auf klare Formen und Witz.

Regula Raas
Merken
Drucken
Teilen
Judith Stäheli beschränkt sich bei ihren Bildern auf die Grundfarben. (Bild: Regula Raas)

Judith Stäheli beschränkt sich bei ihren Bildern auf die Grundfarben. (Bild: Regula Raas)

Judith Stäheli war in Barcelona, als es passierte: Die Wittenbacher Pädagogin liess sich dort so vom spanischen Künstler Miró inspirieren, dass sie ihn zum Vorbild für eine Werkreihe nahm. Diese stellt die gebürtige Frauenfelderin zurzeit im Foyer des Frauenfelder Kantonsspitals aus. «Von der Miró-Inspiration zur Eigenkomposition» ist der Titel der Ausstellung.

Fasziniert von Miró

Judith Stäheli malt, seit sie ein Kind ist. Sie vergesse die Zeit, wenn sie male, sagte sie an ihrer Vernissage. Dort erläuterte Judith Stäheli die Symbolkraft ihrer Farbgebung Rot, Blau und Gelb. Sie erzählte von Mirós magischen Formelementen, die sie fasziniert hätten. Ihr zur Seite stand ihre Freundin Sarah Langenauer und hielt eine Laudatio auf die Künstlerin. Der Pianist Tobias Pestalozzi untermalte mit Jazz die Feier.

Sie liebt die Ordnung

Judith Stäheli malt mit ihren 26 Jahren sehr eigenständig. Sie beschränkt sich auf die Grundfarben und setzt vor allem auf klare Formen und schwarze Striche, Witz und Fröhlichkeit. Die Wittenbacher Künstlerin liebt die Ordnung – so sind ihre Bilder nicht nur einheitlich in der Farbgebung, sondern auch im überwiegend quadratischen Format und alle in Acryl auf Leinwand gesetzt.

Die Ausstellung im Foyer des Kantonsspitals dauert noch bis zum 10. April.