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Madam Ambassador liebt Schweizer Züge

US-Botschafterin Suzan LeVine ist ein grosser Fan der Bundesbahnen. Sie will die Schweizer Lehrlingsausbildung in die Staaten importieren. Zu den Firmen, die ihr dabei helfen, gehört Stadler Rail.
Ida Sandl

Seit gut zwei Jahren ist Suzan LeVine die US-Botschafterin für die Schweiz. Sie liebt die Schweizer Bescheidenheit und lässt sich regelmässig ihre spezielle Erdnuss-butter aus den Staaten schicken.

Madam Ambassador, haben Sie letzte Nacht das TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verfolgt?

Ja, mein Mann und ich haben uns das angeschaut.

Und? Wer ist der Sieger?

Das kann ich nicht sagen. Ich bin in einer unparteiischen Funktion. Es war aber in jedem Fall eine echte Debatte.

Wenn Donald Trump der nächste Präsident wird, wäre dann Ihre Zeit als US-Botschafterin in Bern vorbei?

Das weiss ich nicht. Der nächste Präsident wird entscheiden, wann meine Zeit in Bern vorbei ist. Es wird einen Wechsel geben. Wir werden aber sicher bis zum 19. Januar hier sein.

Was ist der Zweck Ihres Besuches im Thurgau?

Das ist ein offizieller Kantonsbesuch. In den Thurgau zu kommen, ist speziell für mich. Eine der ersten Firmen, die ich nach einem Amtsantritt besucht habe, war Stadler Rail in Bussnang.

Stadler Rail ist auch in den Staaten aktiv. Ist das aus Ihrem Besuch heraus entstanden?

Stadler Rail hatte damals bereits den Fuss in den amerikanischen Markt gesetzt. Sie hatten schon Züge nach Texas und Kalifornien verkauft. Es war für mich eine Chance zu hören, wie wir eine Firma unterstützen können, die auf dem US-Markt tätig ist. Wir halfen ihnen unter anderem bei den Verhandlungen mit dem Staat Utah.

Sie haben die Pädagogische Hochschule besucht. Ist eine Zusammenarbeit mit amerikanischen Unis geplant?

Es ging um den Masterstudiengang «Frühe Kindheit». Wir haben über Forschungsinstitute in den Staaten geredet, die sich mit dem frühkindlichen Lernen beschäftigten. Es wurden Möglichkeiten besprochen.

Stimmt es, dass Sie ein Fan der Schweizer Lehrlingsausbildung sind?

Ja. Wir arbeiten sehr intensiv daran, dieses Modell in die Staaten zu importieren. Mehr als 20 Schweizer Firmen helfen uns dabei, dazu gehört auch Stadler Rail.

Spielt die kleine Schweiz für die USA überhaupt eine Rolle?

Die Schweiz investiert am meisten in den USA, was Forschung und Entwicklung betrifft. Insgesamt steht die Schweiz an sechster Stelle der Investoren. Umgekehrt gehören die Staaten zu den drei Top-Investoren hier in der Schweiz.

Lassen Sie sich etwas aus Amerika hierher schicken?

Erdnussbutter.

Die gibt es in der Schweiz auch.

Nicht meine knusprige Lieblings-Peanut-Butter mit etwas Salz.

Was werden Sie aus der Schweiz vermissen?

Die Natur, die Bescheidenheit, kombiniert mit exzellenter Qualität. Und die pünktlichen, zuverlässigen Züge. Mein Mann und ich besitzen ein GA und wir nutzen es sehr häufig.

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