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LUSTDORF: «Das war schwieriger, als ich gedacht habe»

Kommenden Freitag flimmert auf SRF die zweite Folge der zehnten Staffel von «SRF bi dä Lüüt – Landfrauenküche» über den Bildschirm. Béatrice Meier aus Lustdorf schwingt dann für die sechs Konkurrentinnen den Kochlöffel.
Sabrina Bächi
Béatrice Meier aus Lustdorf kocht für die Sendung «Landfrauen». (Bild: Oscar Alessio/SRF)

Béatrice Meier aus Lustdorf kocht für die Sendung «Landfrauen». (Bild: Oscar Alessio/SRF)

Béatrice Meier, was hat Sie dazu bewogen, bei «SRF bi dä Lüt – Landfrauenküche» mitzumachen?

Ich schaue die Sendung «Landfrauenküche» nicht regelmässig, aber letztes Jahr habe ich einige Folgen gesehen. Es hat mich beeindruckt, wie die Frauen ihren Hof präsentieren und was sie kochen. Ich habe mir daher gedacht, dass ich mich kurz vor meinem 60. Geburtstag auch dieser Herausforderung stellen möchte. Ich will vor allem unseren Hof vorstellen. Wir leben wirklich sehr idyllisch hier, daher glaube ich, dass das gut in die Sendung passt, ich vielleicht weniger, aber der Grubhof schon.

Warum passen Sie weniger in diese Sendung?

Ich bin nicht auf dem Land aufgewachsen, sondern in der Nähe von Zürich. Ich bin auch keine Landwirtin, sondern Primarlehrerin, und das Landleben habe ich erst vor 25 Jahren kennengelernt, als ich zu meinem Mann in den Thurgau gezogen bin.

Was hält Ihr Mann von Ihrer TV-Teilnahme?

So eine Teilnahme muss mit dem Partner gut abgesprochen sein, weil es doch sehr zeitintensiv ist. Aber mein Mann fand es toll und mutig von mir, bei der Sendung mitzumachen. Er hat mich voll unterstützt.

Haben Sie sich gut mit den anderen Frauen verstanden?

Für mich war es etwas schwierig, weil ich etwa doppelt so alt bin wie alle anderen Landfrauen. Für die Jüngeren waren beispielsweise die Orte neu. Ich bin durch die Schulreisen und weil ich schon älter bin, an vielen Orten bereits gewesen. Für mich war fast nichts neu. Deshalb hat manchmal etwas der Gesprächsstoff gefehlt. Sie sind einfach aus einer anderen Generation, das habe ich schon gemerkt.

Was war die grösste Herausforderung beim Projekt Landfrauenküche?

Das Kochen. Ich bin es nicht gewohnt, für sieben Personen zu kochen, das war schwieriger, als ich gedacht habe.

Wie sind Sie auf Ihr Menu gekommen?

Ich habe mir überlegt, was gut zu unserem Hof passen würde, und habe so das Menu zusammengestellt. Dann haben wir Freunde eingeladen und ein Probekochen gemacht. Danach habe ich das Essen nochmals etwas verfeinert, wo es nötig war. Zudem gab es ein paar kleinere Pannen, vor allem der Ablauf war schwierig. Generell ist die Logistik, so ein Essen zu kochen, sehr anspruchsvoll. Der grösste Knackpunkt in meinem Menu waren sicherlich die pochierten Eier.

Verwöhnt Ihr Mann Sie manchmal mit seinen Kochkünsten?

Nein, er kann nicht kochen. Er ist für den Wein zuständig. Abends koche ich immer, dann können wir in aller Ruhe am Tisch den Tag besprechen, das ist sehr wichtig für uns.

Woher holen Sie die Inspiration für Ihre Gerichte?

Ich habe einen dicken Ordner mit gesammelten Rezepten, da finde ich immer etwas, aber ich koche nie genau nach Rezept.

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