Lokalzeitung «Regi» weiterhin auf Kurs

SIRNACH. «Wir sind immer noch da – besser, stärker und erfolgreicher, als wir es selber je geglaubt haben», schreibt Verwaltungsratspräsident Peter Bühler in seinem Vorwort zum Geschäftsbericht 2014.

Hans Suter
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SIRNACH. «Wir sind immer noch da – besser, stärker und erfolgreicher, als wir es selber je geglaubt haben», schreibt Verwaltungsratspräsident Peter Bühler in seinem Vorwort zum Geschäftsbericht 2014. Zugleich relativiert er neun Seiten weiter hinten: «Noch ist nicht alles gut, noch sind die Zahlen nicht so stark, wie es notwendig wäre, um das Überleben langfristig und nachhaltig zu sichern.» Dass die Nachfolgezeitung der einstigen «Regionalzeitung Hinterthurgau» (im Volksmund «Regi» genannt) nach vier Jahren im operativen Geschäft einen – wenn auch bescheidenen – Gewinn schreibt, ist in Zeiten grosser Verwerfungen in der Medienbranche keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Resultat grosser Bemühungen, die offensichtlich Früchte tragen.

Mehr Umsatz erzielt

Die Inserateeinnahmen beliefen sich auf 568 000 Franken, fast 38 000 Franken mehr als budgetiert. Die Abo-Erträge sanken hingegen um rund 10 000 Franken auf 244 000 Franken. Der Umsatz mit den acht Partnergemeinden erhöhte sich um 10 000 Franken auf 184 000 Franken. Diese Gemeinden offerieren ihrer Einwohnerschaft in der Regel einmal im Monat eine Gratis-«Regi». Die Auflage beträgt an solchen Erscheinungsterminen bis zu 6000 Exemplare. Das Gesamttotal der Erträge erreichte mit 1 010 600 Franken erneut die Millionen-Grenze. Die grösste Kostenposition war mit 512 700 Franken wiederum die Produktion der Zeitung. Der Personalaufwand inklusive Sozialversicherungskosten belief sich auf 289 900 Franken. Die Kosten der Postzustellung erhöhten sich um 8,6 Prozent auf 77 800 Franken. «Der effektiv erarbeitete Cashflow liegt mit 48 275 Franken auf einem ansprechenden Niveau, aber rund 14 600 Franken tiefer als 2013», schreibt Peter Bühler im Geschäftsbericht. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich auf 13 566 Franken. Das Eigenkapital beträgt 206 184 Franken, das Fremdkapital rund 200 000 Franken. Da noch ein Verlustvortrag von 77 000 Franken vorhanden ist, ist eine Verzinsung der 567 Anteilscheine à 500 Franken gesetzlich noch nicht möglich.

Gewinn für 2015 budgetiert

Das Budget 2015 sieht nach Abschreibungen von 44 000 Franken einen Gewinn von 3860 Franken vor. Der Inseratertrag soll auf 603 000 Franken steigen, der Abo-Ertrag auf 240 000 Franken sinken.

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