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Lob für «mutige Entscheide» des Gerichts

Reaktionen Nachdem das Bezirksgericht Kreuzlingen seine Schuldsprüche verkündet hatte, gab es lobende Worte von Seiten der Verteidiger. Bruno Bauer, der Anwalt des Hauptangeklagten Nasar M., sagte: «Es ist beeindruckend, welchen Mut das Gericht gezeigt hat.» Die Kreuzlinger Richter hätten aufgeräumt. «Wo nichts ist, ist nichts.»

Schon bevor der Mammutprozess richtig begann, hatte bereits das Bundesgericht dazu Urteile gefällt. So musste die separate Verurteilung des Kronzeugen Yilmaz B. zu fünf Jahren Haft wegen Gehilfenschaft zur vorsätzlichen Tötung aufgehoben werden. Rechtsanwalt Otmar Kurath, er verteidigt Müslüm D., lobte nach den Schuldsprüchen ebenfalls die mutigen Entscheide des Gerichts. «Das ist für mich ein Zeichen, dass unsere Justiz auch unter schwierigen Umständen funktioniert.»

Staatsanwaltschaft analysiert Schuldsprüche

Weniger froh über die Teilurteile dürfte die Staatsanwaltschaft sein. Wobei die jetzigen Staatsanwälte das Strafverfahren erst übernommen haben, nachdem ihre Vorgänger wegen Anscheins von Befangenheit in den Ausstand geschickt worden sind. «Wir haben die Schuldsprüche zur Kenntnis genommen», sagte der Staatsanwalt mit besonderen Aufgaben, Christoph Buner. Man werde sie nun analysieren. Das gelte auch für die vom Gericht als «nicht verwertbar» eingestuften Beweise. (san)

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