Letzte Offensive der Bürgerlichen

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Steuerreform In einer gemein­samen Medienmitteilung rufen mehrere Thurgauer Kantonalparteipräsidenten zu einer «Schlussmobilisierung» auf. Die Präsidenten von BDP, CVP, EDU, FDP, GLP und SVP sind «alarmiert» in Anbetracht der knappen Um­frageergebnisse zur Unternehmenssteuerreform III, über die das Stimmvolk am kommenden Sonn­tag abstimmt.

Mit der Schlussoffensive wollen die Präsidenten der bürger­lichen Kantonalparteien knapp eine Woche vor dem Abstimmungstermin doch noch ein Ja zur Steuerreform erreichen. «Damit Investitionen und Arbeitsplätze in der Schweiz bleiben, braucht es gute Rahmenbedingungen», heisst es in der gemeinsamen Mitteilung. Ein Ja zur USR III sei ein Bekenntnis zur Wirtschaft und für den Erhalt von Arbeitsplätzen. «Wenn es dem Gewerbe und der Wirtschaft gut geht, geht es auch der Bevöl­kerung gut», wird Ruedi Zbinden, Präsident der SVP Thurgau, zitiert. GLP-Thurgau-Präsident Robert Meyer sagt: «Die Wirtschaft braucht Rechtssicherheit.»

Die Politiker wollen mit der Schlussoffensive ihre Wähler mobilisieren. «Jede Stimme zählt in dieser wichtigen Abstimmung», sagt BDP-Präsident Andreas Guhl. CVP-Präsident Paul Rutishauser zeigt sich optimistisch: «Wir können die Abstimmung gewinnen, unsere Wähler müssen aber an die Urne.» (red)