Lenggenhager löst Schmidt ab

BISCHOFSZELL. Die Frankenkrise diene Thurgauer Unternehmen als Vorwand zur Gewinnsteigerung auf dem Buckel der Angestellten, lautet der Tenor an der Delegiertenversammlung der Unia Thurgau in Bischofszell. Währungsschwankungen würden zum Unternehmerrisiko gehören, so die Meinung der Gewerkschaft.

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BISCHOFSZELL. Die Frankenkrise diene Thurgauer Unternehmen als Vorwand zur Gewinnsteigerung auf dem Buckel der Angestellten, lautet der Tenor an der Delegiertenversammlung der Unia Thurgau in Bischofszell. Währungsschwankungen würden zum Unternehmerrisiko gehören, so die Meinung der Gewerkschaft. Stattdessen würden die Thurgauer Firmen die Situation ausnützen. «Sie verlängern ohne Not die Wochenarbeitszeit oder kürzen gar die Löhne. Ziel sei allein die Steigerung des Gewinns», heisst es in einer Mitteilung. Gast an der DV war Regierungsrat Kaspar Schläpfer. Er sagte, dass viele Unternehmen unter der Frankenstärke leiden würden und dass sie um Lösungen für den Erhalt von Arbeitsplätzen bemüht seien.

Mehrere personelle Änderungen wurden bekanntgeben: Sektionsleiter Erich Kramer tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Er werde aber weiterhin in der Unia Ostschweiz-Graubünden aktiv bleiben. Seine Nachfolge trete interimistisch Stefan Brülisauer an. Einen Wechsel gibt es auch beim Sektionspräsidium: Auf die zurücktretende Pia Schmidt folgt Peter Lenggenhager. Er wurde einstimmig zum neuen Präsidenten der Sektion Thurgau gewählt. (red.)

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