Lehrabschlüsse sind auch ein Gemeinschaftswerk

62 Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechanikerlehrlinge aus vier Ostschweizer Kantonen haben in Weinfelden ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

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Die Diplomanden: Christoph Fritsche, Gabriel Huber, Marcel Stadler und Felix Breitenmoser (von links). (Bild: pd)

Die Diplomanden: Christoph Fritsche, Gabriel Huber, Marcel Stadler und Felix Breitenmoser (von links). (Bild: pd)

Weinfelden. Die Lehrlingsobmänner Ludwig Keller (Thurgau) und Ivo Keller (St. Gallen und beide Appenzell) eröffneten in der Aula des Gewerblichen Bildungszentrums Weinfelden die mit Spannung erwarteten Noten der Lehrabgänger. 62 Prüflinge haben die Prüfung bestanden, davon errangen 18 Lehrlinge die Note 5,0 und höher.

Vier Prüflingen konnte für sehr gute Leistungen ein Diplom übergeben werden: Christoph Fritsche, Agrotechnica GmbH, Trogen (Note 5,3); Gabriel Huber, Schönenberger Landmaschinen AG, Müselbach; Felix Breitenmoser, Technik Center Jonschwil AG, Jonschwil; Marcel Stadler, Jakob Hofer AG, Oberaach, alle mit der Note von 5,4. Die Erleichterung über die bestandene Prüfung stand den jungen Berufsleuten ins Gesicht geschrieben.

Verantwortung für die Jugend

Prüfungsobmann Ludwig Keller hatte die Prüflinge, Lehrmeister, Lehrer und Angehörigen zuvor begrüsst. Er dankte allen, welche die Lehrlinge in den letzten vier Jahren begleitet und unterstützt haben. Dadurch werde Verantwortung für die Jugend und den Berufsstand übernommen.

Gefördert und gefordert

Anschliessend rief auch der Rektor des Gewerblichen Bildungszentrums, Willi Spring, in Erinnerung, dass erfolgreiche Lehrabschlüsse ein Gemeinschaftswerk sind. Der Lehrling könne sich während der Ausbildung auf alle Akteure verlassen. Er werde gefördert, gleichzeitig sei er aber auch gefordert, seinen Beitrag zu leisten, und entwickle sich so vom Schulabgänger zum verantwortungsbewussten jungen Handwerker.

Kontinuierlich weiterbilden

Abschliessend dankte Ludwig Keller allen Lehrmeistern, Lehrern und Kursleitern sowie dem kantonalen Amt für Berufsbildung für die Unterstützung bei der Ausbildung der mechanischen Berufsleute. Er rief die Lehrabgänger auf, sich kontinuierlich weiterzubilden und die regionalen sowie nationalen Angebote der Schweizerischen Metallunion zu nutzen. (pd/red.)