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Leben ohne Liebe

7. Dezember: Die Stadt hat einen neuen Ehrenbürger (Bild: Reto Martin)

7. Dezember: Die Stadt hat einen neuen Ehrenbürger (Bild: Reto Martin)

Sommertheater Astrid Keller, Co-Leiterin des See-Burgtheaters, inszeniert im Juli und August an Kreuzlingens Seeufer Ödön von Horváths «Kasimir und Karoline». Schauplatz des 1932 uraufgeführten Volksstücks ist das Münchner Oktoberfest, und es ist eine traurige Liebesgeschichte. Die Menschen sind so elend dran, dass sie sich den Luxus von Liebe und Menschlichkeit nicht mehr leisten können. «Die Menschen wären doch gar nicht schlecht, wenn es ihnen nicht schlecht gehen tät.»

Ein Kontrastprogramm auf dem Jahrmarkt gibt das See-Burgtheater, mit Kasimir und Karoline und all den andern Liebessuchenden. Astrid Keller entkoppelt es von Zeit und Ort und holt es in die Gegenwart. Denn die Themen Arbeitslosigkeit oder Liebessuche sind nach wie vor aktuell, und Vorurteile, verletzte Eitelkeit und Banalitäten haben die Menschen unfrei gemacht.

Goran Kovacevic hat die Musik arrangiert, wie schon für «Die schwarze Spinne» 2010 und «Romeo und Julia auf dem Dorfe» vor zwei Jahren, und spielt sie mit dem Baro Drom Orkestar aus Florenz. Bei Horváth muss sich das Stille immer wieder gegen das Laute, Grelle behaupten. Allerdings dominiere das Rummelplatz-Remmidemmi bisweilen und verstelle den Blick auf die feineren Facetten, hiess es in unserer Zeitung, die die Schauspieler gerade auch in den Nebenrollen lobte. (dl)

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