Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Lauf mit Aussicht

Zum dritten Mal fand am Samstag der Berglauf statt. Für die Läufer ging es hoch hinaus, nämlich 325 Höhenmeter bis zum Restaurant Haidenhaus. Das Motto des Tages: den Ehrgeiz beiseitestellen.
Maria Keller
Ein Läufer beim Aufstieg, im Hintergrund das Panorama. (Bild: Reto Martin)

Ein Läufer beim Aufstieg, im Hintergrund das Panorama. (Bild: Reto Martin)

Maria Keller

unterseerhein

@thurgauerzeitung.ch

Das Wetter spielt mit. Das Trikot ist montiert. Die 8,2 Kilometer lange Laufstrecke ist definiert, und genügend Sanitäter sind positioniert. Samstag, 13 Uhr, und die Voraussetzungen für den dritten Berglauf in Steckborn sind ideal. Jetzt wartet jeder auf den Startschuss. Also: Achtung! Fertig! Go! Dabei startet der eigentliche Berglauf vom Hubschulhaus bis zum Restaurant Haidenhaus erst um 15 Uhr. Davor geben die Kategorien Nordic Walking, Biking sowie die Kinder und Jugendlichen ihr Bestes auf einer anderen Route. Für die Kinder ist das ein 800-Meter-Lauf. Ein Junge rast nach vier Minuten bereits über die Ziellinie. «Ich konnte nicht einmal fotografieren, so schnell war er», sagt seine Mutter stolz.

Das Ziel der Organisatoren: «Etwas für Steckborn machen.» So die Aussage von Daniel Schaffhauser, Kommunikationsverantwortlicher im Organisationskomitee. «Nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem der Berglauf in Steckborn dazugehört und geschätzt wird. Nicht nur von den Teilnehmern, sondern besonders auch von den Zuschauern, von denen viele aufgrund der einladenden Atmosphäre hier sind.» Das positive Feedback sporne die Organisatoren jedes Jahr von neuem an.

Veranstalter auf Sponsoren angewiesen

Ja, die Stimmung auf dem Hubschulareal lädt zum Verweilen ein. Nicht zuletzt der Duft der Bratwürste lockt viele Zuschauer an. Dabei spielt der Ehrgeiz eine nebensächliche Rolle. «Hier ist niemand, der einen Gewinn zum Ziel hat», sagt ein Läufer. «Ich bin hier für die lockere Stimmung, das Gemeinschaftliche und nicht zuletzt wegen des wunderschönen Panoramas.» Mit dabei sind auch der bekannte Starläufer Fabe Downs und die Gewinnerin des letzten Jahres, Nadja Abt Gürber. «Ich bin zufrieden, wenn ich meine Zeit von letztem Jahr halten kann. Die warmen Temperaturen sind nicht gerade hilfreich», sagt Gürber. Auf eine erneute Medaille ist sie nicht fokussiert. «Obwohl, ein Pokal wäre auch einmal eine Idee.» «Wir arbeiten daran», sagt Moritz Eggenberger lachend. Der Präsident des OK freut sich, dass der Anlass erneut auf die Bühne gestellt werden konnte. «Dabei sind wir natürlich auf unsere Hauptsponsoren angewiesen», sagt der OK-Präsident.

Pünktlich um 15 Uhr ertönt der Startschuss für die beinahe 300 Läufer. Noch einige motivierende Worte seitens der Zuschauer hinter dem Gatter – und auf geht’s. 8,2 Kilometer und 325 Höhenmeter. Alleine für die Panoramasicht lohnt es sich, die Teilnahmegebühren von 20 Franken zu zahlen. Die Route führt über 80 Prozent Naturstrassen bis zum Restaurant Haidenhaus. Dort wartet eine jubelnde Menge auf die Sportler. Denn Fans hat hier jeder. Egal, wer über die Ziellinie kommt, ein Applaus und ermunternde Rufe gibt es auch für das Schlusslicht. Jedem Läufer wird noch ein Getränk in die Hand gedrückt und auf die Schulter geklopft. 31 Minuten nach dem Startsignal trifft Fabe Downs als Erster am Ziel ein. Am Ende des Tages steht er mit Jutta Brod in der Kategorie der Frauen auf dem Siegerpodest.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.