Lara und Levin gab es am meisten

FRAUENFELD. Seit einigen Jahren steigen im Kanton Thurgau die Geburtenzahlen wieder. Im Jahr 2014 sind 2664 Babies zur Welt gekommen, das sind 175 Neugeborene oder 7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Seit einigen Jahren steigen im Kanton Thurgau die Geburtenzahlen wieder. Im Jahr 2014 sind 2664 Babies zur Welt gekommen, das sind 175 Neugeborene oder 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus der soeben erschienenen Ausgabe des elektronischen Newsletters der Dienststelle für Statistik hervor. Der Geburtenanstieg liegt damit über der gesamtschweizerischen Zunahme von 3,1 Prozent. Im Thurgau nimmt die Geburtenzahl seit 2005 stetig zu. Trotzdem liegt sie noch hinter den Werten von Anfang der 1990er-Jahre. Damals wurden jährlich über 3000 Kinder geboren.

Aufgrund der höheren Geburtenzahl stieg auch der Geburtenüberschuss (Geburten minus Todesfälle) von 523 Personen 2013 auf 706 im Jahr 2014. So hoch war er zuletzt vor 15 Jahren gewesen. Seit den 1990er-Jahren ist der Geburtenüberschuss in der ausländischen Wohnbevölkerung deutlich höher als bei den Thurgauern mit Schweizer Pass. 2014 lag er bei 535 Personen in der ausländischen und bei 171 Personen in der inländischen Bevölkerung. Jedes vierte Neugeborene ist ausländischer Nationalität. Am häufigsten haben sie eine deutsche, am zweithäufigsten eine mazedonische Staatsangehörigkeit.

Am häufigsten erhielten die neugeborenen Mädchen den Vornamen Lara, bei den Buben war Levin der beliebteste Vorname. (red.)

Aktuelle Nachrichten