Langsamverkehr stärken

Fussgänger und Velofahrer sollen vom jährlich erwarteten Mehrverkehr von einem Prozent die Hälfte übernehmen. Dazu soll die Stadt für Fussgänger und Velofahrer insgesamt attraktiver werden. Als eine der Massnahmen zählt das Mobilitätskonzept den regionalen Radweg auf.

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Velofahrer und Autofahrer teilen sich den Strassenraum häufig. (Bild: Reto Martin)

Velofahrer und Autofahrer teilen sich den Strassenraum häufig. (Bild: Reto Martin)

Fussgänger und Velofahrer sollen vom jährlich erwarteten Mehrverkehr von einem Prozent die Hälfte übernehmen. Dazu soll die Stadt für Fussgänger und Velofahrer insgesamt attraktiver werden. Als eine der Massnahmen zählt das Mobilitätskonzept den regionalen Radweg auf. Am Montag beginnt die Stadt mit dem Bau der zweiten Etappe im Osten der Stadt. Der regionale Radweg als Rückgrat soll besser ans übrige Radwegnetz angeschlossen und Lücken im Netz sollen geschlossen werden.

Gefahrenstellen entschärfen

Laufend sollen Gefahrenstellen für Velofahrer und Fussgänger saniert werden, etwa an der Bahnhofstrasse, von Höhe Altweg bis Laubgasse, wo demnächst ein Bauprojekt umgesetzt werden soll.

Dichtes Fusswegnetz

Den Fussgängern soll ein dichtes Netz an Fusswegen zur Verfügung stehen. So sollen etwa im Rahmen von Gestaltungsplänen öffentliche Fusswege vorgesehen werden. Von einer «Aufwertung des öffentlichen Strassenraums» sollen Fussgänger allgemein profitieren, etwa indem beispielsweise die Promenadenstrasse einfacher und sicherer gequert werden kann. Massnahmen zugunsten der Fussgänger sollen etwa auch auf dem Bahnhofplatz getätigt werden. (hil)