Landfrauen suchen Vorstand

An der Präsidentinnenkonferenz des Thurgauer Landfrauenverbands kündigten Präsidentin Therese Huber und vier Vorstandsfrauen ihren Rücktritt an.

Mario Tosato
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Präsidentin Therese Huber. (Archivbild: Nana do Carmo)

Präsidentin Therese Huber. (Archivbild: Nana do Carmo)

SALENSTEIN. Um die Kontinuität im Thurgauer Landfrauenverband (TLFV) zu wahren, erklärten Protokollführerin Bernadette Brauchli, Esther Gredig (Öffentlichkeitsarbeit) und Ursula Monhart (Homepage) auf die Delegiertenversammlung des TLFV im nächsten Jahr ihren Rücktritt. Im Jahr 2015 möchten dann Präsidentin Therese Huber und Monika Roth (Vizepräsidium und Rechnungsführung Hauspflege) zurücktreten.

Gutes Klima im Vorstand

Mit einem Einblick in die Vorstandsarbeit wurde für Nachfolgerinnen geworben. Rechnungsführerin Eveline Bachmann ist zurzeit das jüngste Vorstandsmitglied. Sie schwärmte von der guten Zusammenarbeit der Vorstandsfrauen. Da sie ihrer Meinung nach in der Rechnungsführung zu wenig ausgebildet ist, möchte sie zwar weiterhin Vorstandsarbeit leisten, jedoch in einem anderen Ressort.

Das Jahresprogramm werde jeweils auf die Bedürfnisse der Sektionen ausgerichtet. Lobende Erwähnung seitens TLFV-Vorstand fand auch die gute Zusammenarbeit mit den Sektionen.

Strukturen werden überprüft

Einen Einblick in ihre interessante Tätigkeit gab die Verbandspräsidentin. Therese Huber wurde vor acht Jahren in den Vorstand gewählt. Nach einem Jahr als Vizepräsidentin übernahm sie das Präsidium. Die Herausforderungen seien vielfältig, erklärte sie. So leite sie Vorstandssitzungen und Konferenzen, verfasse Jahresberichte, stehe in engem Kontakt mit den Landfrauen und ihren Sektionen, übernehme Repräsentationspflichten und suche nicht zuletzt auch die Vernetzung mit anderen Verbänden. In nächster Zeit würden mit einem Coach die Strukturen überprüft und, falls notwendig, angepasst. Therese Huber gab ihrer Hoffnung Ausdruck, eine Nachfolgerin zu finden.

Neue Weiterbildungsangebote

Verena Peter, Leiterin Hauswirtschaft und Familie am BBZ Arenenberg, stellte das neue Weiterbildungsangebot für Thurgauer Landfrauenvereine vor. Im vergangenen Jahr wurden 195 Kurse, 29 Vorträge sowie 120 Reisen und Besichtigungen durchgeführt. Dazu kamen weitere 120 Anlässe. Wie Verena Peter erklärte, leisteten die Landfrauen in ihren Gemeinden in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft einen Beitrag. Heuer sind 66 Angebote vorgesehen, davon 26 neue. Im Bereich Gesundheit werden Entschlackungskurse und Gedächtnistraining ins Programm aufgenommen. Auch der Sport findet erstmals Aufnahme im Programm. Neu werden Kurse in Kartendesign, für gehäkelte Mützen, Kreatives aus Nespresso-Kapseln und Krippenfiguren angeboten.