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Lärmschutz für Rohr und Breite steht

Holzwände schützen in Warth-Weiningen die Quartierbewohner aus dem Rohr und der Breite vor dem Autolärm. Nach dem Willen des Gemeinderats soll auch Tempo 50 beibehalten werden.
Mathias Frei
Wände gegen den Lärm der täglich 8000 Autos für die Quartiere Rohr (links) und Breite. (Bild: ma)

Wände gegen den Lärm der täglich 8000 Autos für die Quartiere Rohr (links) und Breite. (Bild: ma)

WEININGEN. Täglich befahren 8000 Fahrzeuge die Hauptstrasse zwischen Rohrerbrücke und Weiningen, sorgten dabei in der Vergangenheit für massive Lärmemissionen. Dagegen setzten sich die betroffenen Anwohner zusammen mit der Gemeinde Warth-Weiningen erfolgreich zur Wehr.

180 und 120 Meter Lärmschutz

Seit vergangenem Mittwoch stehen nun die beiden Lärmschutzwände zu den Quartieren Rohr und Breite. Jetzt gilt das Augenmerk noch letzten Umgebungsarbeiten. Die rund eine Million Franken teuren Holz-Sandwich-Wände, an denen sich Warth-Weiningen mit 60 000 Franken beteiligt hat, wurden im Auftrag des Kantons erstellt.

«Ich bin zufrieden», sagt Gemeindeammann Hans Müller. Das Echo sei durchs Band positiv. Die Bauarbeiten für die 180 Meter lange und bis zu 2,5 Meter hohe Wand auf Breite-Seite sowie die 120 Wandmeter (Höhe: 1,2 bis 1,5 Meter) seitens Rohr wurden vergangenen August in Angriff genommen, verzögerten sich aber durch den strengen Winter. «Was lange währt, wird endlich gut», meint Müller dazu.

Aktuell Tempo 50

Seit Baubeginn herrscht zwischen Rohrer Iifang und der Abzweigung Richtung Geisel ein Tempo-50-Verkehrsregime. Betroffene Anwohner hätten darum gebeten, wie Müller erklärt. Diese Geschwindigkeitslimite sei zwar nur auf die Bauzeit befristet. Aber die Gemeinde habe beim Kanton beantragt, 50 Stundenkilometer hier beizubehalten. «Wir bleiben in dieser Angelegenheit am Ball», verspricht der Gemeindeammann. Eine tiefere Höchstgeschwindigkeit sei nicht nur lärmtechnisch sinnvoll, sondern vor allem auch in Sachen Verkehrssicherheit, sagt Müller. «Wir hoffen deshalb, dass der Kanton einlenkt.»

Zugunsten der Verkehrssicherheit ist laut Hans Müller auch schon der Fussgängerstreifen in diesem Abschnitt nach unten verschoben worden.

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