Kuscheln im Briefkasten

Am Montag sollen beim Schulhaus Herten die ersten Schneeflocken gesichtet worden sein. Von Westen her weht der Rübenduft über die Stadt, und auf dem unteren Mätteli warteten vor kurzem die städtischen Schneepflüge darauf, geölt und geschmiert zu werden.

Stefan Hilzinger
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Am Montag sollen beim Schulhaus Herten die ersten Schneeflocken gesichtet worden sein. Von Westen her weht der Rübenduft über die Stadt, und auf dem unteren Mätteli warteten vor kurzem die städtischen Schneepflüge darauf, geölt und geschmiert zu werden.

Wenn es draussen dunkel und frostig wird, dann kommt die Zeit, in der Nähe wieder zählt. Nicht, dass in Frauenfeld nicht auch im Sommer gekuschelt wird. Man denke da etwa an laue Sommerabende im Murg-Auen-Park (von wegen das Buebewäldli gibt's nicht mehr…) oder an das tüppig-heisse Open-Air-Wochenende.

Doch Herbst- und Winterabende rufen nach Kerzenschein, Kaminfeuer und Kamelhaardecke. So richtig flauschig und wohlig-warm muss es sein, zu Hause in der guten Stube zum Beispiel mit der besten Ehefrau von allen. Etwa um den 1000. Tatort zu schauen.

Das Bedürfnis nach wärmender Nähe ergreift aber nicht nur die menschliche Spezies: Seit kurzem kuschelt mein Leibblatt – die TZ natürlich – immer mittwochs mit einer anderen hiesigen Zeitung im Briefkasten. Wenn das mal nur keinen unerwünschten Nachwuchs gibt.

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