Kunst im Hänkiturm

DIESSENHOFEN. Die bekannte Künstlerin Chrissy Angliker widmet eine Ausstellung ihrem Mentor Juri Borodatchev.

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Der alte Hänkiturm liegt idyllisch direkt am Rheinufer. (Archivbild: Nana do Carmo)

Der alte Hänkiturm liegt idyllisch direkt am Rheinufer. (Archivbild: Nana do Carmo)

Während des ganzen Monats September kommen Kunstinteressierte in den Genuss einer Doppelausstellung von Juri Borodatchev und Chrissy Angliker im Haus «Kunst & Wissen» – ehemaliges Ortsmuseum – und dem Hänkiturm. Am Sonntag, 1. September laden Chrissy Angliker und die Lebenspartnerin von Juri Borodatchev, Maria Sigrist, während der Öffnungszeiten von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung ein.

Juri Borodatchev war ein bekannter Künstler der russischen Kunstszene, der 2011 in der Schweiz verstarb. Er lebte die letzten Jahre in Diessenhofen. Chrissy Angliker war drei Jahre lang seine Schülerin, bevor sie mit 16 Jahren die Schweiz verliess und nach Amerika auswanderte. Die Ausstellung ist eine Hommage der Schülerin an ihren Lehrer. Von New York aus kultiviert Angliker Beziehungen mit der Kunstszene weltweit. Diese Ausstellung in Diessenhofen bringt die Gemälde des 2011 verstorbenen Professors Juri Borodatschev und seiner Schülerin Chrissy Angliker erstmals wieder zusammen und zeigt ihre grosse Leidenschaft für die Malerei. Eigenständig ist die Kunst der jungen Chrissy Angliker. Sie umkreist in dieser Ausstellung jedoch bewusst das Werk ihres Lehrers. Konsequent erinnert sie sich an die Anfänge ihrer künstlerischen Laufbahn und daran, dass er der erste war, der sie in ihrer kreativen Arbeit bestärkte. (red.)

Geöffnet: Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr, dann sind Maria Sigrist und Chrissy Angliker vor Ort, Finissage: 30. 9., 19 Uhr