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Kuhns Opfer können bis Ende März Antrag stellen

Münsterlingen Ehemalige Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen können einen Solidaritätsbeitrag des Bundes beantragen, wenn an ihnen Medikamententests gemacht wurden. Sie gelten als mögliche Betroffene im Sinne des 2016 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. In der Beantwortung einer Anfrage zu einem SRF-Dokumentarfilm weist der Regierungsrat ausdrücklich auf diese Möglichkeit hin. Das Staatsarchiv Thurgau ist die kantonale Anlaufstelle für solche Betroffene. Das Problem besteht darin, wie der Regierungsrat schreibt, «dass sich wohl viele Betroffene dieser Möglichkeit nicht bewusst sind und Anträge nur noch bis zum 31. März 2018 gestellt werden können». Zur Zeit ist ein Historikerteam daran, die Medikamentenversuche des ehemaligen Direktors Roland Kuhn aufzuarbeiten. Laut Regierungsrat soll ihre Arbeit im Sommer 2019 veröffentlicht werden. Es werde sich dann zeigen, ob weitere juristische oder politische Massnahmen nötig seien. In der TV-Sendung habe das Forschungsteam keine zuvor unbekannte Details bekanntgegeben. Die im Film aufgetretenen Betroffenen hätten sich aufgrund eines Aufrufs des Fernsehens gemeldet. Der Regierungsrat sei nicht in die Herstellung des Dokumentarfilms involviert gewesen. Hingegen habe die vom Regierungsrat eingesetzte Projektgruppe zugestimmt, dass das Forschungsteam daran teilnehme. (wu)

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