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Künstler porträtiert Künstlerporträt

Der Film von Hansueli Holzer «Im kleinen Haus am grossen See» über den Ermatinger Töpfer und Poeten Klaus Rothe wurde vom Deutschen Landesfilmwettbewerb zum besten Film erkoren.
Margrith Pfister-Kübler

ERMATINGEN. Die Poesie der Möglichkeiten im Film «Im kleinen Haus am grossen See», womit das kleine Häuschen in der engen Schiffsgasse in Ermatingen gemeint ist, zeigt töpferkünstlerische und dichterische Kompetenz. Das ungebrochene Selbstvertrauen von Töpfer Klaus Rothe ermöglicht Töpfer- und Dichtkunst, die Menschen mit Stolz erfüllt.

Klaus Rothe zeigt Humor, als er die Geheimnisse seiner Farbgebungen mit Erklärungen krönt. «Ich wollte, das mein Schaffen für meine Kinder dokumentiert wird», erzählt er mit jugendlicher Leichtigkeit in der Stimme, die ihren ersten Laut im Jahr 1939 von sich gab.

Filmauftrag für Hansueli Holzer

Er erteilte den Filmauftrag über sein Töpfer- und Dichterleben an Hansueli Holzer aus Ramsen, künstlerisch kein unbeschriebenes Blatt. Holzer reichte den Film über Töpfer Klaus Rothe beim Deutschen Landesfilmwettbewerb ein. Dieser wurde in Waldkirch bei Freiburg im Breisgau ausgetragen.

Der Erfolg dieses Films machte jetzt den Töpfer und den Filmer zum Star. Total waren 46 Filme im Rennen, die besten aus den Regionalwettbewerben. Viermal wurde ein erster Preis vergeben. Dann musste sich die Jury noch für den besten Film der Erst-Preis-Ausgezeichneten entscheiden.

Menschen neu sehen lernen

Alle fünf Juroren entschieden sich für «Im kleinen Haus am grossen See».

Die Blickwinkel von Filmer Hansueli Holzer zeigen charakteristischen Realismus, und er lehrt die Menschen mit seinen Filmen, neu sehen zu lernen. Er lebt in Ramsen und ist als stiller künstlerischer Schaffer bekannt. Stimmen aus der Jurybesprechung: «Der Töpfer ist nicht nur Keramiker, sondern auch ein Poet und Philosoph und dies wurde im Film, eine Gesamtkomposition, auf poetische Weise gezeigt. Bei Hansueli Holzer, einem wunderbaren Erzähler in Sprache und Bild, geht es nicht darum, ein Filmprodukt zu entwerfen, sondern darum, die Geschichte der Welt zu öffnen und dabei so nackt und ehrlich wie möglich zu sein».

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