Kritische Fragen zur städtischen Sportlerwahl

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Frauenfeld Mitte März ging die diesjährige Sportlerehrung über die Bühne. SVP-Gemeinderätin Christa Zahnd interessiert sich für die organisatorischen Belange der Traditionsveranstaltung und hat deshalb eine Einfache Anfrage zuhanden des Stadtrats eingereicht. So interessiert sie sich, weshalb die Sportlerwahl «nicht mehr in Zusammenarbeit mit dem Sportnetz Frauenfeld (ehemals Vereinigung Frauenfelder Sportvereine) durchgeführt» worden ist? Was die Beweggründe der Stadt gewesen seien, um auf diese Zusammenarbeit zu verzichten, fragt sie.

Angelica Moser ungerechtfertigt nominiert

Weiter will Zahnd wissen, aus welchen Personen das Fachgremium seitens der Stadt zusammengestellt worden ist und wer über die Nomination der sieben Einzelsportler respektive Teams befunden hat. Die SVP-Parlamentarierin hat auch Fragen zur Leichtathletin Angelica Moser. Diese war zuerst für die Sportlerwahl nominiert und auch darüber informiert worden, «obwohl sie gemäss Ausschreibung und Zulassungsbedingungen nicht zur Wahl zugelassen war», wie Zahnd schreibt. «Nach einer Intervention durch den Verein Turnfabrik wurden die Nominierten nochmals angepasst, und in der Folge mussten sämtliche Drucksachen neu gedruckt werden», heisst es im Vorstoss weiter. Zudem interessiert sich die Gemeinderätin für die Finanzierung der Siegesprämie. «Der Preisträger Patrik Wägeli erhielt einen Gutschein über 1000 Franken. Dieser Betrag wurde bisher durch die Basler-Versicherung gesponsert –in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Frauenfelder Sportvereine, heute Sportnetz Frauenfeld. Durch die fehlende Zusammenarbeit entfiel dieser Sponsoring-Betrag.» Christa Zahnd ist im Vorstand des Sportnetzes Frauenfelder. (ma)