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«Kritik war beim runden Tisch kein Thema»

Nachgefragt

Im August lockten die Motocross-WM-Rennen rund 30000 Zuschauer auf die Anlage «Schweizer Zucker» in Niederwil und Tausende Fans weltweit vor die Bildschirme. Wenige Wochen später läuft die Planung für die Austragung im kommenden Jahr bereits auf Hochtouren. Zuletzt rührte Willy Läderach zusammen mit seinem OK an der Olma die Werbetrommel für die Rennen vom 18. und 19. August 2018.

Herr Läderach, haben Sie das Gesuch für die Rennen 2018 schon eingereicht?

Nein. Wir bereiten das Gesuch im OK momentan vor.

Sie zeigen sich sehr zufrieden mit der Durchführung 2017. Sind es die Behörden auch?

Wir nehmen zur Kenntnis, dass sowohl das Departement für Justiz und Sicherheit als auch das Departement für Bau und Umwelt mit der Organisation, dem Anlass und dem Rückbau grundsätzlich zufrieden sind.

Gab es bereits eine Aussprache mit den Behörden?

Ja. Nebst den Regierungsrätinnen Cornelia Komposch und Carmen Haag sassen auch die beteiligten Amtschefs sowie Vertreter der Gemeinden Gachnang und Frauenfeld am runden Tisch.

Wie war der Tenor?

Über den Inhalt des Gesprächs ist Stillschweigen vereinbart worden. Kritik war dabei aber kein Thema.

Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial bei der Organisation der Rennen?

Wir beschäftigen uns aktuell mit einem detaillierten Schlechtwetterkonzept. Es hält fest, welche unmittelbaren Vorkehrungen bei schlechtem Wetter etwa beim Parcours oder beim Parking getroffen werden können. Bei den zwei bisherigen Anlässen sind wir aber stets von schlechtem Wetter verschont geblieben. Wir hoffen, dass das so bleibt.

Zuletzt rückte der Motocross-Sport mit den Unfällen in Amriswil – einer davon mit Todesfolge – ins Zwielicht. Für Sie ein herber Imageschaden?

Klar, Unfälle sind niemals schön und können überall passieren. Beim Amateurverband sind aber bisher auch Pflichten betreffend Sicherheit sträflich vernachlässigt worden. Dass Zuschauer bei Rennen mit Hobbyfahrern von derart nahe zusehen können, darf nicht passieren. Die Fahrer bei den MXGP-Rennen sind absolute Profis, und der Weltverband duldet keine Abstriche in puncto Sicherheit. (sko)

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