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Kritik an Leistungsabbau

Gewerbe An der Präsidentenkonferenz des Thurgauer Gewerbeverbandes, unter der Leitung von Vizepräsident Rico Kaufmann, stand die drohende Kürzung der kantonalen Beiträge an die überbetrieblichen Kurse (üK) im Mittelpunkt. In den üK vertiefen die Lernenden ihre praktischen Fertigkeiten, die Kurse werden ausserhalb des Lehrbetriebes durchgeführt. Der Kanton will Leistungen zu Gunsten dieser Kurse im Rahmen eines Sparprogrammes kürzen. Die Präsidenten der Berufsverbände haben kein Verständnis dafür. Der Thurgau sei ein Gewerbekanton. Die Berufsbildung dürfe nicht nur in «Sonntagsreden» hochgelobt werden. Von Heinz Fehlmann, Präsident des Verbandes Schreiner Thurgau VSSM, wurde auf die zum Teil prekäre Platzsituation der Kurse im BBZ Weinfelden angesprochen. Platzmangel, höhere Mieten und das ständige Hinausschieben der anstehenden Probleme seien unbefriedigend.

Neben diesem für das Gewerbe zentrale Thema befassten sich die Präsidenten auch mit der No-Billag-Initiative. Lukas Weinhappl, Präsident Jungfreisinnige Thurgau, als Befürworter und Nina Schläfli, Präsidentin SP Thurgau, als Gegnerin lieferten die Pro- und Kontra-Argumente. Die Präsidenten verzichteten auf eine Parolenfassung.

Judith Müller vom Amt für Wirtschaft und Arbeit orientierte über die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Branchen mit hoher Arbeitslosigkeit müssen künftig zu besetzende Stellen zuerst dem zuständigen RAV melden, bevor sie diese auf dem offenen Markt ausschreiben dürfen. Gemäss Müller werde versucht, die neuen Verordnungsbestimmungen pragmatisch umzusetzen. (red)

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