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KREUZLINGEN: Lift macht Geschichte zugänglich

Das Seemuseum kann um- und ausbauen und wird damit barrierefrei. Der Gemeinderat hat gestern einen Kredit in der Höhe von 800'000 Franken klar genehmigt. Ein Rückweisungsantrag hatte keine Chance.
Nicole D’orazio
Die Stadt investiert in den Umbau des Seemuseums im Kreuzlinger Seeburgpark. (Bild: Mareycke Frehner)

Die Stadt investiert in den Umbau des Seemuseums im Kreuzlinger Seeburgpark. (Bild: Mareycke Frehner)

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

Der SVP war der Kreditantrag in der Höhe von 800000 Franken für den Um- und Ausbau im Seemuseum in der gestrigen Gemeinderatssitzung zu hoch. In der Liegenschaft müssen Verbesserungen beim Brandschutz vorgenommen werden, zudem soll sie durch den Einbau eines Aufzugs und eines Treppenlifts endlich barrierefrei werden. Auch wird das Raumkonzept verbessert. «In der Botschaft für das Museumskonzept im November 2016 waren es noch eine halbe Million Franken», sagte Yvonne Hartmann (SVP). «Wie erklären sich die höheren Kosten? Was kostet die Barrierefreiheit?» Es störe auch sie, dass die Investitionskosten nun deutlich höher seien, ergänzte ihre Parteikollegin Barbara Hummel. Sie finde es seltsam, dass zum Beispiel bei der Cafeteria mit einem tieferen Umsatz gerechnet werde und der Aufwand steige. Die SVP wollte genauere Zahlen und stellte darum einen Rückweisungsantrag. Der Gemeinderat hatte jedoch kein Gehör und liess den Antrag mit 27 Nein zu 9 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen abblitzen.

Zugänglichkeit ist seit Beginn ein Thema

«Das Museumskonzept und die jährlichen Beiträge wurden vom Volk mit fast 80 Prozent angenommen. Dazu gehört auch die Verbesserung der Infrastruktur», meinte Christian Brändli, Präsident der vorberatenden Kommission. «Die Zugänglichkeit des Seemuseums war schon in den ersten Projekten einer der wichtigsten Punkte. Wir dürfen Menschen mit einer Beeinträchtigung nicht weiter ausgrenzen und müssen sofort bauliche Massnahmen vornehmen.» Bei der CVP war man zuerst skeptisch, noch mehr Geld fliessen zu lassen, sieht aber die Notwendigkeit, sagte Elmar Raschle. Bei der FDP vermissten einige einen Businessplan, wie Barbara Jäggi vortrug. Bei der SP und Freien Liste war man klar für den Kredit. Dies resultierte in einer klaren Annahme bei 29 Ja-Stimmen zu 6 Nein und 2 Enthaltungen.

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