KREUZLINGEN: Grenzüberschreitende Bildung

Die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat am Freitag den Thurgau besucht und sich über die Kooperation informiert.

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Ministerin Theresia Bauer (links) und Regierungsrätin Monika Knill im Labor des Biotechnologie-Instituts Thurgau. (Bild: PD)

Ministerin Theresia Bauer (links) und Regierungsrätin Monika Knill im Labor des Biotechnologie-Instituts Thurgau. (Bild: PD)

Der Kanton Thurgau verfügt auf seinem Kantonsgebiet zwar über keine eigene Universität. Er ar­beitet aber mit der nahen Universität Konstanz auf verschiedenen Gebieten erfolgreich zusammen. Davon hat sich am Freitag die ­baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bei ihrem Besuch in Kreuzlingen überzeugen können.

Zunächst besuchte sie die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG), die mit der Universität Konstanz drei gemeinsame Studiengänge führt und bald drei gemeinsame Professuren unterhält. Ministerin Bauer nutzte das Treffen an der PHTG, um zu bestätigen, dass Thurgauer Studierende der drei gemeinsamen Studiengänge an der Universität Konstanz von den in Baden-Württemberg neu eingeführten Studiengebühren für Studierende aus dem Ausland ausgenommen sind. Damit wird der Stellenwert der speziellen Kooperation zwischen Universität Konstanz und Pädago­gischer Hochschule Thurgau bekräftigt. Eine weitere Station machte Ministerin Bauer im ­Biotechnologie-Institut Thurgau (BITg) sowie beim Thurgauer Wirtschaftsinstitut (TWI), die beide An-Institute der Universität Konstanz sind. Ausserdem besuchte Ministerin Bauer in Kreuzlingen die Geschäftsstelle der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH).

Zum Abschluss des Besuchs erklärte Ministerin Bauer: «Zwischen Hochschulen in Baden-Württemberg und der Schweiz bestehen über 100 Kooperationen. Kreuzlingen ist ein herausragendes Beispiel für das gemeinsame Wirken in der Wissenschaft: Von der Idee über das Labor bis zur Publi­kation wird hier seit 18 Jahren ­gemeinsam geforscht.» Regierungsrätin Monika Knill hielt fest, dass im Raum Kreuzlingen-Konstanz die wissenschaftliche Kooperation über die Landesgrenze gelebt werde – «nicht nur auf dem Papier, sondern von ­engagierten Wissenschaftern». (red)