KREUZLINGEN: Erfolgsgeschichte Bodenseegärten wird weitergeführt

Liebhaber schöner Gärten am Bodensee dürfen sich freuen. Auch in diesem Sommer bringt der Verein Bodenseegärten Kultur in diese Gärten. Beteiligt sind unter neu 19 Mitgliedern auch der Seeburgpark, die Kartause Ittingen und das Schloss Arenenberg.

Manuela Olgiati
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Der Verein Bodenseegärten entwickelt sich mehr und mehr zu einem wichtigen Netzwerk im Gartentourismus am Bodensee. «Die fortgesetzte Interreg-Förderung des Projekts bringt politischen Rückenwind, mit den erfolgreichen Gartenanlässen werden stimmungsvolle Akzente gesetzt», sagte Monika Grünenfelder, Geschäftsführerin des Vereins Bodenseegärten. Zum Saisonauftakt stellten die Mitglieder im Schloss Seeburg Kreuzlingen ihre gemeinsamen Pläne für die kommende Gartensaison vor.

Die lange Nacht wird zum Gartenfestival

Die Erfolgsgeschichte Bodenseegärten wird weitergeführt. Die lange Nacht der Bodenseegärten wird gar zum «Gartenfestival». Neben Abendevents in den Parks und Gärten gibt es dieses Jahr an verschiedenen Standorten auch ein Nachmittagsprogramm für Familien. Den Auftakt machen verschiedene Gärten des Netzwerks am 10. und 11. Juni.

Neu an diesem Naturerlebnis ist, dass Besucher die Möglichkeit erhalten, nicht wie bisher nur einen Garten, neu zwei bis drei Gärten zu besichtigen. Die Kreuzlinger Stadträtin Dorena Raggenbass hob die Vorzüge des Seeparks Kreuzlingen hervor. Dieser war bereits bei der langen Gartennacht 2016 dabei und ist seit diesem Jahr Mitglied im Verein. Dort findet im Juni die lange Nacht der Bodenseegärten statt. Lucia Kamp vom BodenSeeWest Tourismus sprach von der guten Vernetzung der beteiligten Organisationen und Gartenbesitzer. Corinne Rüegg, Leiterin Kommunikation und Marketing der Kartause Ittingen, machte zudem auf die neue Ausstellung «Wein und Wohlstand» im Ittinger Museum aufmerksam. Ebenso sprach Gerhard Sturm, der Chefgärtner des Parkhotels St. Leonhard Überlingen von der Idylle am See. Elisabeth und Alexander Stiegeler, vom gleichnamigen Privatpark in Konstanz luden zu Führungen ein. Britta Hoffmann von der Bibelgalerie Meersburg betonte die dortige Pflanzvielfalt.

Der neu geschaffene Bodenseegärten-Preis wird zudem im Mai erstmals auf der Mainau verliehen und soll kreative und liebevoll gepflegte Gärten belohnen.

Das Netzwerk etabliert sich zunehmend als wichtiger Förderer des Gartentourismus am Bodensee, und die Mitglieder profitieren von der Vernetzung durch das Interreg-Projekt.

Manuela Olgiati

thurgau@thurgauerzeitung.ch