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KREUZLINGEN: Das Bad ist einen Schritt weiter

Der Gemeinderat befürwortet das Kreditbegehren von 31 Millionen Franken für das Familien- und Freizeitbad Egelsee. Stimmt auch das Volk zu, wird der Einbau einer Sauna nochmals vertieft geprüft.
Nicole D’orazio

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio

@thurgauerzeitung.ch

Nun liegt es an den Stimmbürgern. Der Kreuzlinger Gemeinderat hat in seiner gestrigen Sitzung das Kreditbegehren in der Höhe von 31 Millionen Franken (netto 27,3 Millionen) für den Erweiterungsbau des Familien- und Freizeitbades Egelsee, die Erneuerung der technischen Anlagen sowie die Attraktivitätssteigerungen zugestimmt. 32 der 36 anwesenden Mitglieder stimmten Ja, drei Nein, einer enthielt sich. Das Volk stimmt somit am 4. März 2018 über das Projekt ab.

Die Kommissionen für Gesellschaft, Kultur und Sport sowie Werke, Bau und Umwelt tagten im Vorfeld gemeinsam. «Es wurde vor allem die Neuausrichtung von einem Sport- zu einem Familien- und Freizeitbad hervorge-hoben sowie die enorme Reduktion des Energiebedarfs», sagte Christian Brändli, Präsident der GKS. Er lobte, dass die Aussengemeinden sich stärker beteiligen und dass eine grosse Rutschbahn vorgesehen sei. «Das ist wohl matchentscheidend.» Über die fehlende Sauna im Projekt habe man lange diskutiert und die Kommissionen hätten den Entschluss gefasst, einen entsprechenden Antrag zu stellen, sagte Brändli. «Stimmt das Volk der Botschaft zu, erhält die Projektgruppe den Auftrag, den Einbau einer finnischen Sauna innerhalb des Kreditrahmens vertieft zu prüfen und zu entscheiden.»

Gegenantrag wollte das Dampfbad streichen

Alfredo Sanfilippo (CVP) war damit nicht ganz einverstanden. In einem Gegenantrag wollte er festhalten, dass die Sauna über mindestens die gleiche Grösse wie heute verfügen muss sowie über einen Ruheraum, ein Tauchbecken und einen Aussenbereich. Dafür wollte er auf das Dampfbad verzichten.

Judith Ricklin (SVP) war von beiden Vorschlägen nicht begeistert. «Das ist doch Wischi-Waschi», sagte sie. «Die SVP ist für klare Verhältnisse. Eine Sauna ist nicht vorgesehen.» Sollte das Volk der Botschaft zustimmen, wisse es trotzdem nicht, was das Bad am Schluss wirklich alles beinhalte. Ihr Parteikollege Fabian Neuweiler mahnte den Rat ebenfalls, beide Anträge abzulehnen. «Das ist heikel. So verspielen wir uns den Goodwill der Bevölkerung.» Der Antrag von Sanfilippo erhielt schliesslich nur vier Ja-Stimmen. Der Antrag aus der Kommission hingegen wurde mit 27 Ja- zu 8 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung angenommen.

Die Fraktionen waren sich einig, dass das vorliegende Projekt ein sehr gutes sei. Es wurde von allen Seiten gelobt. «Es ist eine Badi für alle», sagte beispielsweise Ruedi Herzog (SP). Insbesondere der deutlich tiefere Energiebedarf kam bei allen sehr gut an. Vize-Stadtpräsidentin Dorena Raggenbass musste dabei präzisieren, dass der CO2-Ausstoss sich nicht wie bisher angenommen um das 40-Fache, sondern nur um das 30-Fache reduzieren wird, wie neuste Berechnungen gezeigt hätten. «Das ist aber immer noch sehr viel.»

Der Kredit für die Sanierung der Romanshornerstrasse wurde klar angenommen. Mehr dazu folgt in der Samstagsausgabe.

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