Krankenkasse gibt Gebäude auf

Vor fünf Jahren weihte Carena ihren markanten Sitz in Aadorf ein. Zwei Jahre später fusionierte die Krankenkasse mit Swica. Von einst 40 Mitarbeitern blieben neun im Dorf. Nun ziehen sie auch um.

Kurt Lichtensteiger
Merken
Drucken
Teilen
Noch prangen Swica-Logos an der Schulstrasse. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Noch prangen Swica-Logos an der Schulstrasse. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

AADORF. Der Umzug kommt einigermassen überraschend. Wurde das markante Gebäude an der Aadorfer Schulstrasse doch im Rahmen einer Fusion mit der einstigen Carena-Krankenkasse erst auf den 1. Januar 2011 von der Swica bezogen. Nun stösst die Winterthurer Krankenkasse das rote Haus ab. Die verbliebenen neun Arbeitsplätze bleiben indes in Aadorf. Die Mitarbeiter ziehen ins Kifa-Mehrfamilienhaus an der Châtelstrasse um.

Käufer noch unbekannt

Welche Firma in das Haus einziehen wird, kann Silvia Schnidrig, Pressesprecherin der Swica, vorerst noch nicht bekannt geben. Der Kaufvertrag sei noch nicht unterzeichnet. Gemäss ihrer Aussage soll der Käufer das Gebäude mit 900 Quadratmetern Nutzfläche selber beziehen und auch nutzen. Es ist davon auszugehen, dass damit wieder Büro-Arbeitsplätze geschaffen werden. Wie viele es sein werden, ist ebenso unbekannt wie der Zeitpunkt des Neubezugs.

Nach Winterthur verlegt

2009 hatte die damalige Carena-Krankenkasse den Bau in ihren Corporate-Farben eingeweiht. Im Zuge der 2011 erfolgten Fusion mit Swica wurden die 40 Angestellten vom neuen Besitzer übernommen, allerdings mehrheitlich nach Winterthur verlegt, wo sie grösstenteils noch tätig sind. Mit dem erneuten Besitzerwechsel dürfte die Bilanz bezüglich Arbeitsstellen mehr als ausgeglichen werden. Sicher verschwinden vom alten Standort unmittelbar beim Schulhausplatz wird das Swica-Logo, das farblich mit der Gebäudehülle nie so richtig harmonieren wollte.