Kranke Eschen werden gefällt

BRAUNAU. «Aus Sicherheitsgründen müssen fast alle grossen Eschen entlang der Fahrbahn gefällt werden», schreibt das kantonale Forstamt in einer Medienmitteilung.

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BRAUNAU. «Aus Sicherheitsgründen müssen fast alle grossen Eschen entlang der Fahrbahn gefällt werden», schreibt das kantonale Forstamt in einer Medienmitteilung. Betroffen sind die schmalen, rund 200 Meter langen Waldstreifen beidseits der Kantonsstrasse zwischen Rossrüti und Braunau, im Raum Uerental/Hittingen.

Bei den Bäumen auf der oberen Strassenseite handelt es sich vorwiegend um grosse, alte Eschen, deren Äste weit über die Fahrbahn hinausragen. Nun stellte sich heraus, dass diese Bäume von der Eschenwelke befallen sind. Dabei handelt es sich um einen aggressiven Pilz aus Asien, der erst seit einigen Jahren in der Schweiz vorkommt, sich aber rasant ausbreitet und bereits einen Grossteil der Eschen befallen hat. Der Pilz führt in erster Linie dazu, dass Äste dürr werden und abbrechen, es kommt aber auch vor, dass Bäume absterben und umstürzen.

Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf steigt das Risiko, dass Äste auf die Strasse fallen, oder gleich ganze Bäume umstürzen. Das Tiefbauamt Thurgau als Werkeigentümerin der Kantonsstrassen ist daher zusammen mit dem Forstamt zum Schluss gekommen, die gefährlichen Bäume fällen zu lassen. Die Arbeiten werden vom Staatsforstbetrieb Fischingen-Tobel ausgeführt, sobald die Wetterbedingungen dies zulassen – voraussichtlich übernächste Woche. (red.)

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